Absauganlage in der Werkstatt

Überall dort wo Werkstoffe bei der Bearbeitung Späne hinterlassen, kommen in der Regel Absauganlagen zum Einsatz. Starke Maschinen dieser Art, wie sie vorzugsweise in der metall-, wie holzverarbeitenden Industrie verwendet werden, gibt es schon seit vielen Jahren. Eine zentrale Absauganlage wurde damals erfunden, da die Metallverarbeitung, aber ebenso Schreinerarbeiten irgendwann zu Massenherstellung wurden.

Damit die Umgebungsluft bei solchen Arbeiten sauber bleibt, kommen heute schon in kleineren Werkstätten Absauganlagen wie von Höcker zum Einsatz, denn der hier entstehende Feinstaub ist eine Gefahr für die Gesundheit. Demnach sind solche Anlagen inzwischen sogar zur Pflicht geworden.


Wie sind Absauganlagen aufgebaut und ausgestattet?

Handelt es sich um eine mobile Absauganlage, lässt sich diese am Ehesten mit einem Staubsauger vergleichen. Demnach sorgt hier ein starker Motor für einen saugenden Luftstrom, welcher über einen Schlauch den Feinstaub einsaugt.

So wird dessen Spitze auf einen Adapter an der jeweiligen Maschine, welche gerade benutzt wird, angeschlossen. Handelt es sich hingegen um eine stationäre Absauganlage ist diese mit der Einzelmaschine oder Produktlinie fest verbunden. Modellabhängig können solche Absauganlagen ebenso mit mobilen Erfassungsbauteilen oder als zentrale Filteranlage mit Schweißkabinen versehen sein.

Für eine Hobbywerkstatt nutzen die meisten Heimwerker lediglich eine mobile Absauganlage. Diese reicht hier auch völlig aus, wenn in der Werkstatt nur kleinere Absaugarbeiten erfolgen. Neben der Absauganlage verfügen die meisten Modelle außerdem noch über einen Auffangbehälter. Trockner, aber ebenso feuchter Staub wird in diesen Behältern direkt aufgefangen.

Welche Gerätetypen gibt es?

  1. Mobile Absauganlage

Ähnlich, wie ein Industriestaubsauger verfügt eine mobile Absauganlage über Rollen und nimmt sowohl Späne, als auch Staub über einen Schlauch  in einen Auffangbehälter samt Filtersystem auf. Die Anlage verfügt in diesem Fall über eine Einschaltautomatik. Demnach beginnt das Absaugen automatisch mit der Inbetriebnahme der jeweiligen Maschine. Bedeutend für ein richtiges Absaugen sind hier immer ein entsprechend starker Motor, ein ausreichend breiter Schlauch mit genügend Aufnahmevermögen, sowie ein Filtersystem in der Staubfangregion der Absauganlage.

  1. Stationäre Absauganlage

Größtenteils kommt eine stationäre Absauganlage in der Industrie zum Einsatz. In diesem Fall werden über enorm große Behälter der Staub, sowie der Span abgesaugt. Der Basisaufbau ähnelt aber auch hier den mobilen Anlagen, wenn es um die Technologie des Auffangens und den Absaugschlauch geht. Eine stationäre Absauganlage kann aber lediglich nur da arbeiten, wo sie fest angeschlossen ist. Besonders an diesen Modellen sind die zentralen Filter- und Saugsysteme, denn ganze komplette Schlauchkanäle laufen in diesem Fall über einen oder auch mehrere Herstellungsräume. Einzelne Abzweige dagegen führen hier zu den separaten Arbeitsplätzen, so dass eine einzelne Absaugung vorgenommen werden kann. Die Späne, sowie die Staubpartikel werden dann automatisch zu einer zentralen Auffangstelle transportiert.


Welche Vorzüge bringen Absauganlagen mit?

  • Auch bei starker Staub-, wie Spanentstehung kann eine Absauganlage für saubere Raumluft sorgen und die Gesundheit der Arbeiter schützen.
  • Präzises Sägen, Schleifen, Bohren und Co sind dank einer Absauganlage möglich, da der Arbeitsplatz stets sauber und Span-frei bleibt.
  • Über passende Adapter sind mobile Absauganlagen überall da einsetzbar, wo sie gebraucht werden.
  • Stationäre Absauganlagen arbeiten genau und eignen sich sowohl für trocknen, als auch für feuchten oder gar nassen Staub.
  • Selbst kleine Absauganlagen arbeiten weitaus besser als ein normaler Staubsauger.

Fazit: Absauganlagen finden sich nicht nur in der Industrie, sondern auch in kleineren Werkstätten. Gerade da, wo viel Späne fällt und die Staubentwicklung recht hoch ist, ist eine solche Anlage heute sogar Pflicht, denn Staubpartikel und Co sind nachgewiesen gesundheitsgefährdend, wenn diese eingeatmet werden. So unterscheidet man hier zwischen mobilen, wie stationären Absauganlagen.

Erstgenanntes wird vorzugsweise in kleineren Werkstätten eingesetzt, während stationäre Modelle oftmals in der Industrie zu finden sind. Schon kleine mobile Geräte dieser Art arbeiten stets genauer und besser, als herkömmliche Staubsauger, weshalb Absauganlagen inzwischen auch in Hobbywerkstätten verwendet werden.

Autor: Peter Baumeister

Der Autor: Peter Baumeister > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.
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