Brennholzsorten

Hier gibts eine Übersicht und Empfehlungen für die Brennholzauswahl

Kaminholz Brennholz Feuerholz Grillholz trocken 25 cm Länge

Kaminholz Brennholz Feuerholz Grillholz trocken 25 cm Länge
8.6

GESAMTBEWERTUNG

8.6 /10

Positiv

  • 1 Palette reine Buche / Scheite
  • Verarbeitung: auf ca. 25 cm gesägt
  • Heizwert: ca. 2,1 MWh/RM, ca. 4,2 kWh/kg
  • Restfeuchte: ca. 20%
  • Viele positive Kundenbewertungen

Negativ

  • keine Bekannt

In kalten Wintertagen sorgen die Kaminöfen für Gemütlichkeit, sind aber auch während der Übergangszeit ein idealer Ersatz für die Heizung. In diesem Beitrag verschaffen wir Ihnen Überblick über die unterschiedlichen Brennholzsorten und verraten Ihnen, welche Hölzer für Sie besonders geeignet sind. So werden die langen und dunklen Winterabende mit einem schönen Feuer aus dem Kaminofen erhellt.

Welches Brennholz für den Kamin verwenden?

Eine Faustregel ist, dass nahezu jedes Laubholz gut als Brennholz für den Kamin geeignet ist. So überzeugt die Buche mit einem faszinierenden Flammenbild, während die Birke den schönsten Geruch freigibt. Ob Sie sortenreines oder gemischtes Brennholz verwenden, ist jedoch alleine Ihre Entscheidung.

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Es ist aber wichtig zu verstehen, dass die einzelnen Holzsorten sich auch im Heizwert und Brennverhalten unterscheiden. So haben einzelne Nadelhölzer wie z.B. die Kiefer oder Fichte einen höheren Heizwert als einige Laubhölzer und brennen auch schneller an. Ihre Massedichte ist jedoch geringer als die von Laubhölzern, weshalb die Scheite mehr Raum einnehmen, schneller abbrennen und daher auch häufiger nachgelegt werden muss.

Hinzu kommt auch die Tatsache, dass harzhaltiges Nadelholz beim Verbrennen spritzende Glut und Funken erzeugt, was nicht nur die Sichtscheibe verschmutzt, sondern auch gefährlich sein kann. Deshalb ist Nadelholz besser als Anzündholz geeignet und ist zudem auch kostengünstiger als herkömmliche Anzünder aus dem Laden.

Aufgrund ihrer höheren Dichte sind die so genannten Hartholzsorten besonders beliebt beim Heizen mit Kamin. Zu den beliebtesten Holzsorten gehören auf jeden Fall die Buche, Eiche und Esche, die jeweils einen hohen Heizwert von ca. 1100-2100 kWh je Raummeter aufweisen. Unter den Nadelhölzern sind die Fichte und die Kiefer sehr beliebt und geben pro Raummeter jeweils ca. 1600 kWh an Wärme ab.

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Übersicht der unterschiedlichen Brennholzsorten

Ahorn 

Weltweit sind über 150 Gattungsarten der Ahorne bekannt, während in Deutschland hauptsächlich drei Arten einheimisch sind: Der am meisten verbreitete Bergahorn, der Spitzahorn und der Feldahorn. Alle drei Arten wurden in Deutschland zum „Baum des Jahres“ gewählt. Der Brennwert des Ahornholzes ist relativ hoch und beträgt 1900 kWh/rm. Es lässt sich leicht entzünden und ist als Brennholz aber auch Anzündholz gut geeignet.

Brennholzsorten - Ahorn als eine Möglichkeiten für den heimischen Kamin
Brennholzsorten – Ahorn als eine Möglichkeiten für den heimischen Kamin

Birke 

Weltweit gibt es mindestens 40 verschiedene Birkenarten, doch sie alle haben eines gemeinsam – nämlich ihre weiße Rinde. Die Birke zählt zu den schnell wachsenden Baumarten und hat deswegen eine große Bedeutung als Brennholz. Birkenholz ist auch als dekoratives Brennholz für den offenen Kamin sehr beliebt. Ein sehr guter Brennwert von 1900 kWh/rm sowie die ästhetischen Öle, die beim Verbrennen einen angenehmen Duft entwickeln, sind weitere Gründe für diese Brennholzsorte.

Buche 

Buchenholz gilt mit einem Brennwert von 2100 kWh/rm bekanntlich als das beliebteste Brennholz der Deutschen. Wegen ihres rötlichen Holzes wird sie auch als Rot-Buche bezeichnet. Buchen werden sehr alt und erreichen im Durchschnitt ein Alter von sogar 300 Jahren. Buchenholz brennt sehr lange, es entwickelt eine gute Glut und wunderschönes Flammenbild. Es erzeugt keine Funken ist daher auch für offene Kamine geeignet.

Douglasie

Die Douglasie ist eines der größten Bäume auf der Erde und kann bis zu 95 m hoch werden. Im Vergleich zu anderen Nadelholz-Sorten ist das Holz der Douglasie relativ hart. Dank einer natürlich niedrigen Holzfeuchtigkeit trocknet das Douglasienholz sehr schnell. Bei seiner Verbrennung entstehen große und schöne Flammen. Der Brennwert der Douglasie liegt bei 1700 kWh/rm und kann ca. 180 Liter Heizöl ersetzen.

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Eibe

Die Eibe ist ein immergrüner und langsam wachsender Baum, der als die älteste Bauart in ganz Europa gilt. Eiben können sogar bis zu 4000 Jahre alt werden und stehen häufig unter Naturschutz. Das Eibenholz ist als Brennholz und vor allem als Anzündholz sehr nützlich.

Eiche

Heute sind weltweit sogar 600 Arten der Eiche bekannt, davon erscheinen etwa 30 auch in Europa. Die Eiche zählt zu den Großbäumen und kann bis zu 40 m hoch und über 1000 Jahre alt werden. In Deutschland stellt das Eichenholz einen wichtigen heimischen Rohstoff dar. Mit einem Brennwert von 2100 Kwh/rm ist das Eichenholz sehr gut zum Heizen geeignet. Dank seiner hohen Dichte verbrennt es sehr langsam und verursacht auch keinen Funkenflug.

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Erle

In Deutschland ist die Schwarzerle am meisten verbreitet, es sind aber auch andere Arten heimisch. Im Jahr 2003 wurde die Erle sogar zum „Baum des Jahres“ gewählt. Erlenholz zählt zu Weichholz und hat einen relativ niedrigen Brennwert von 1600 Kwh/rm. Deshalb ist es im Vergleich zu anderen Holzsorten häufig etwas günstiger.

Esche 

Weltweit gibt es mindestens 65 Baum- und Straucharten der Esche, die zu der Familie der Ölbaumgewächse gehören. Die Esche kann bis zu 300 Jahre alt werden und gehört zu den schnell wachsenden Bäumen, da sie ihre volle Größe bei guten Lichtverhältnissen schon nach fünf Jahren erreichen kann. Daher hat das Eschenholz auch als Brennholz eine große Bedeutung. Es hat einen hohen Brennwert von 2000kWh/rm und ist dank einem guten Brennverhalten auch für offene Kamine geeignet.

Espe

Die Espe ist auch unter dem Namen Aspe oder Zitterpappel bekannt. Es ist ein schnell wachsender Baum, das in einem Jahr sogar bis zu 2,5 m hoch wachsen kann. Espenholz besitzt die Eigenschaft, Rauchabzüge sauber zu machen und wird deshalb häufig vorbeugend als zusätzliches Brennholz verwendet. Wegen des geringen Brennwerts von 1200 kWh/rm ist die Espe als Brennholz jedoch eher ungeeignet. Auch Ihr Brennverhalten ist schlecht, denn das Holz verbrennt schnell und gibt einen unangenehmen Geruch frei.

Fichte

Von diesem schnell wachsenden und immergrünen Nadelbaum gibt es weltweit über 35 Arten. In Deutschland ist die Fichte der am häufigsten vorkommende Baum, der sogar fast ein Drittel aller Bäume in deutschen Wäldern ausmacht. Fichten zählen zu Großbäumen und können je nach Art bis zu 70 m hoch und 600 Jahre alt werden. Trotz einem geringen Brennwert von 1500 kWh/rm gilt die Fichte als ein bedeutungsvolles Energieholz und kann zusammen mit anderen Holzsorten als gemischtes Sortiment günstig gekauft werden.

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Kastanie

Die Kastanie (auch Rosskastanie genannt) kommt aus dem Balkan und ist in Europa ein weit verbreiteter Baum. Kastanienholz ist ein eher seltenes Brennholz, doch es lässt sich leicht entzünden und ist gut als Anzündholz geeignet. Beim Verbrennen verbreitet es einen angenehmen Duft und hat hohen Brennwert von 2000 kWh/rm.

Kiefer

Weltweit gibt es über 100 Arten von diesem immergrünen Nadelbaum. In Deutschland gilt die Kiefer als der zweithäufigste Nadelbaum und als die zweithäufigste Baumart überhaupt. Im Jahr 2007 wurde die Waldkiefer zum „Baum des Jahres“ ernannt. Die Kiefer zählt zu schnell wachsenden Bäumen und kann eine Höhe von bis zu 50 m erreichen – und ein Alter von sogar 1000 Jahren.

Mit einem Brennwert von 1700 Kwh/rm ist die Kiefer als Kaminholz eher ungeeignet, es sei denn sie wird mit einer Hartholzsorte gemischt. Dennoch hat das Kieferholz auch seine Vorteile, denn das brennt schnell an und erzeugt eine große Hitze innerhalb kürzester Zeit, weshalb es häufig zum Anheizen von Öfen verwendet wird.

Kirsche

Zu unterscheiden sind die Wildkirsche und die Zuchtkirsche, wobei die Zuchtkirsche viel größer wachsen kann. Beide Sorten sind als Brennholz sehr selten, stellen aber gleichzeitig ein sehr dekoratives und ästhetisch ansprechendes Kaminholz dar. Dieses Hartholz hat einen relativ hohen Heizwert von 1800 kWh/rm, es brennt schnell an und ist schadstoffarm.

Brennholzsorten - Kirsche
Brennholzsorten – Kirsche

Lärche

Die Lärche ist einer der wenigen Nadelbäume, die im Winter ihre Nadeln verlieren. Dieser schnell wachsender Baum kann bis zu 600 Jahre alt werden und ist weltweit mit zwölf Arten vertreten. Lärchenholz hat einen relativ niedrigen Brennwert von 1700 kWh/rm und wird nur selten als Kaminholz benutzt. Dennoch kann das Lärchenholz, wie die meisten Weichholzsorten, mit anderen Hölzern gemischt oder auch selbstständig verwendet werden.

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Linde

Lindenbäume können bis zu 40 m hoch werden und ein Alter von bis zu 1000 Jahren erreichen. Da das Lindenholz schnell abbrennt und wenig Wärme erzeugt, eignet es sich zum Heizen eher wenig. Mit einem geringen Heizwert von 1500 kWh/rm ist es eher als „Sommerholz“ geeignet. In kalten Wintertagen soll es am besten mit Hartholz gemischt und verbrannt werden.

Pappel

Ein Pappelbaum kann bis zu 45 m hoch wachsen und wird häufig auch gezielt zur Gewinnung von Holz, Papier und Energie angebaut. Pappelholz verbrennt und heizt schnell und ist daher für das schnelle Anheizen des Kamins gut geeignet. Es verbrennt sauber und bildet wenig Asche, ist aber wegen seinem niedrigen Brennwert von 1200 kWh/rm als Brennholz für kalte Wintertage eher ungeeignet.

Robinie

Die Robinie ist ein sommergrüner Baum und gehört zu der Familie der Hülsenfrüchtler. Der Robinienbaum kann bis zu 25 m hoch und bis zu 200 Jahre alt werden. Das Robinienholz hat mit 2100 kWh/rm einen sehr hohen Brennwert, doch es ist ein eher seltenes Brennholz.

Tanne

Heute sind weltweit etwa 40 Tannenarten bekannt und auch in Deutschland ist die Tanne eine heimische Baumart – vor allem die Weißtanne mit ihrer weißen Rinde. Die Tanne kann eine Höhe von 50 m und ein Alter von 600 Jahren erreichen. Tannenholz ist vor allem als Anzündholz sehr beliebt, wird aber auch als Brennholz verwendet. Der Brennwert des Tannenholzes liegt bei 1400 kWh/rm.

Ulme

Der Ulmenbaum ist auch unter dem Namen Rüster bekannt und ist in Mitteleuropa heimisch. Einige Ulmenarten wie z.B. die Bergulme und die Feldulme können ein Alter von bis zu 400 Jahren erreichen. Ulmenholz hat einen relativ hohen Brennwert von 1900 kWh/rm und brennt sehr langsam. Wegen seines deutlich hohen Wassergehalts muss es aber lange getrocknet werden. Bei der Verbrennung entsteht so gut wie keine Asche, dafür aber ein strenger Geruch, weshalb das Ulmenholz für offene Kamine ungeeignet ist.

Walnuss 

Die Walnuss wird in Mitteleuropa bis zu 300 Jahre alt und kann eine Höhe von 30 m erreichen. Der Brennwert des Walnussholzes liegt zwischen dem der Buche und des Ahorns, weshalb die Walnuss gut als Brennholz geeignet ist. Wegen des schönen Flammenbilds und einem funkenfreien Verbrennen, ist das Walnussholz auch für den offenen Kamin ideal.

Weide

Da es bei den Weiden viele Kreuzungen und Varietäten gibt, kann eine genaue Anzahl der Weidenarten nicht genannt werden – diese wird aber auf etwa 500 Arten geschätzt. Die meisten davon sind Strauch-förmig und wachsen nicht höher als 10 m. Wegen ihrer geringen Dichte und einem Brennwert von 1400 kWh/rm ist die Energieausbeute des Weidenholzes deutlich geringer als bei anderen Brennholzsorten.

Weißbuche

Die Weißbuche ist auch unter den Namen Hainbuche bekannt und verdankt ihren Namen der gräulich-weiße Farbe des Baumstammes. Genau wie die herkömmliche Buche ist auch die Weißbuche als Brennholz sehr beliebt und überzeugt mit einem sehr hohen Brennwert – dieser beträgt nämlich 2200 kWh/rm. Das Brennholz der Weißbuche brennt lange und erzeugt viel Glut. Da es kaum Funkenspritzer erzeugt und ein schönes Flammenbild hat, wird es auch bei offenen Kaminen bevorzugt.

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