DEVI-Kundendienst: Kontakt, Garantie und Reparatur
Die Hotline von Devi Fußbodenheizung hilft
Bei einer Störung der elektrischen DEVI-Fußbodenheizung sind der ursprüngliche Installationsbetrieb beziehungsweise Verkäufer und der offizielle DEVI-Support die richtigen Ansprechpartner. Für Deutschland nennt DEVI aktuell die Telefonnummer +49 (0) 461 995 190 29 und die E-Mail-Adresse info@devi.de. Über die offizielle Kontaktseite lässt sich außerdem der passende Ansprechpartner nach Land und Anliegen auswählen.
Vor der Kontaktaufnahme sollten Produktbezeichnung, Kaufbeleg, Garantieschein und die Unterlagen der elektrischen Messungen bereitliegen. Eine Heizmatte oder Heizleitung im Boden darf weder auf Verdacht geöffnet noch eigenständig gekürzt oder an Netzspannung geprüft werden. Diagnose und Reparatur gehören zu einem Elektrofachbetrieb, möglichst mit Erfahrung bei elektrischen Flächenheizungen.
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Die folgenden Kontaktdaten und Garantiehinweise wurden im September 2026 auf den offiziellen DEVI- und Danfoss-Seiten geprüft. Da Hersteller Kontaktdaten und Abläufe ändern können, sollte vor einem Versand oder einer Anfahrt immer noch einmal die verlinkte Herstellerseite aufgerufen werden.
DEVI-Kundendienst in Deutschland kontaktieren
| Telefon Deutschland | +49 (0) 461 995 190 29 |
|---|---|
| info@devi.de | |
| Kontaktseite | DEVI-Kontakt und Ansprechpartner |
| Unternehmen | DEVI Electric Heating Systems, Danfoss GmbH |
| Anschrift | Husumer Straße 251, 24941 Flensburg |
Für eine Reklamation ist häufig nicht die allgemeine Zentrale der erste Schritt. Die DEVI-Garantieseite beschreibt, dass sich Kunden zunächst an den autorisierten Installateur wenden sollen, der den Garantieantrag über den verwendeten Händler einreicht. DEVI beziehungsweise Danfoss kann anschließend einen technischen Experten mit der Prüfung beauftragen.
Diese Angaben beschleunigen die Bearbeitung
Je genauer der Fehler beschrieben ist, desto zielgerichteter kann der Kundendienst den nächsten Schritt nennen. Halten Sie möglichst Folgendes bereit:
- genaue Produktbezeichnung von Heizmatte, Heizkabel und Thermostat,
- Artikel- oder Seriennummer, soweit auf Gerät oder Unterlagenvorhanden,
- Kaufdatum, Rechnung und Name des Installationsbetriebs,
- vollständig ausgefüllter Garantieschein,
- Verlegeplan und Fotos aus der Bauphase,
- protokollierte Widerstands- und Isolationsmessungen vor, während und nach der Installation,
- Beschreibung des Fehlers und Zeitpunkt des ersten Auftretens,
- Fotos von Thermostat, Anzeige und Fehlermeldung,
- Angabe, ob der gesamte Boden oder nur ein Teilbereich kalt bleibt.
Der Verlegeplan ist besonders wertvoll, weil er Verlauf und Lage des Heizelements dokumentiert. Wurde später in den Boden gebohrt oder ein Belag erneuert, sollten auch diese Arbeiten genannt werden. Das erleichtert die Eingrenzung möglicher mechanischer Schäden.
Was kann vor dem Anruf gefahrlos geprüft werden?
Ohne die elektrische Anlage zu öffnen, lassen sich einige Beobachtungen sammeln. Prüfen Sie, ob das Thermostat eingeschaltet ist, eine Fehlermeldung anzeigt und eine plausible Solltemperatur eingestellt wurde. Sehen Sie außerdem nach, ob Uhrzeit, Zeitprogramm oder Urlaubsmodus die Heizanforderung begrenzen.
| Beobachtung | Mögliche Richtung | Nächster Schritt |
|---|---|---|
| Thermostat ohne Anzeige | Spannungsversorgung, Sicherung oder Thermostat | Elektrofachbetrieb prüfen lassen |
| Fehlercode am Thermostat | Fühler, Verdrahtung oder Gerätestörung | Code und Modell notieren, Anleitung und Support nutzen |
| Anzeige aktiv, Boden bleibt vollständig kalt | Regelung, Fühler oder Heizkreis | elektrische Messung durch Fachkraft |
| nur ein Bereich bleibt kalt | Verlegung, Bodenaufbau oder lokale Beschädigung | Verlegeplan und fachliche Fehlerortung |
| Fehler nach neuem Bodenbelag | Beschädigung oder ungeeignete Regelung des Bodenaufbaus | Arbeiten dokumentieren und Installateur informieren |
Hat eine Sicherung oder ein Fehlerstrom-Schutzschalter ausgelöst, sollte die Ursache geklärt werden. Wiederholtes Einschalten ohne Diagnose ist keine Reparatur. Öffnen Sie weder Thermostat noch Anschlussdose, wenn Sie nicht als Elektrofachkraft dazu befähigt sind.
Kann eine elektrische Fußbodenheizung repariert werden?
Eine beschädigte Heizleitung lässt sich je nach System, Schadensstelle und Herstellerfreigabe grundsätzlich lokalisieren und mit einem geeigneten Reparatursystem instand setzen. Dafür sind spezielle Mess- und Ortungsverfahren erforderlich. Anschließend wird der Boden nur im betroffenen Bereich geöffnet und nach der Reparatur wieder geschlossen.
Ob eine Reparatur möglich und wirtschaftlich ist, entscheidet der Fachbetrieb nach Messung und Prüfung der Unterlagen. Eigenmächtige Verbindungen im Boden sind nicht zulässig und können Sicherheit, Funktion sowie Garantieansprüche beeinträchtigen. Vor dem Öffnen von Fliesen sollte die Fehlerstelle so genau wie möglich bestimmt werden.
Beim Bodenaufbau müssen Heizung, Estrich, Kleber und Belag aufeinander abgestimmt sein. Grundlagen dazu erläutern die Beiträge Fußbodenheizung unter Fliesen und Estricharten und Aufbau.
Darf eine DEVI-Heizmatte gekürzt werden?
Das Trägergewebe einer Heizmatte darf bei dafür vorgesehenen Systemen eingeschnitten werden, um die Matte zu wenden oder an die Fläche anzupassen. Das Heizkabel selbst darf dabei nicht angeschnitten, gekreuzt, geknickt oder gekürzt werden. Der zulässige Biegeradius und die Verlegeabstände ergeben sich aus der Anleitung des konkreten Produkts.
Eine zu große Matte wird nicht passend gemacht, indem Heizleitung entfernt wird. In diesem Fall muss die Planung korrigiert und eine geeignete Leistung beziehungsweise Mattengröße gewählt werden. Änderungen an bereits verlegten Heizelementen sind mit Installateur und Hersteller abzustimmen.
Garantie bei DEVI: Produkt und Bedingungen prüfen
DEVI unterscheidet Produktgarantien und Vollservice-Garantien. Dauer und Leistungsumfang richten sich nach Produkttyp, Kaufdatum und den jeweils geltenden Bedingungen. Pauschale Aussagen wie „jede DEVI-Fußbodenheizung hat 20 Jahre Vollgarantie“ sind deshalb nicht belastbar.
Laut Hersteller kann die Vollservice-Garantie bei erfassten konfektionierten Widerstandsheizkabeln und Heizmatten neben Reparatur oder Ersatz auch notwendige Installations- sowie vergleichbare Boden- oder Oberflächenkosten abdecken. Voraussetzung sind unter anderem eine fachgerechte Installation, der vollständig ausgefüllte Garantieschein, die geforderten Messungen und ein Kaufnachweis. Die konkreten Bedingungen und Ausschlüsse sind vor einem Anspruch direkt bei DEVI zu prüfen.
Warum das Messprotokoll so wichtig ist
DEVI verlangt für einen gültigen Garantieprozess, dass Isolations- und Widerstandswerte vor und während der Installation geprüft und im Garantieschein dokumentiert werden. Damit lässt sich nachvollziehen, ob das Heizelement vor dem Einbau des Bodenbelags unbeschädigt war. Solche Messungen führt eine Elektrofachkraft mit geeigneten Messgeräten aus.
Stromverbrauch einer elektrischen Fußbodenheizung berechnen
Für eine überschlägige Obergrenze werden beheizte Fläche, installierte Leistung und tatsächliche Einschaltzeit benötigt:
Verbrauch in kWh = beheizte Fläche in m² × Leistung in W/m² × Betriebsstunden ÷ 1.000
Eine Fläche von 6 m² mit 150 W/m² hat beispielsweise eine installierte Leistung von 900 W beziehungsweise 0,9 kW. Läuft sie eine Stunde mit voller Leistung, entspricht das rechnerisch 0,9 kWh. In der Praxis schaltet das Thermostat abhängig von Wärmebedarf, Bodenaufbau, Raumtemperatur und Regelung ein und aus. Die reine Kalenderzeit ist daher nicht mit der tatsächlichen Volllastzeit gleichzusetzen.
Für eine realistische Auswertung eignet sich ein separater Energiezähler oder eine Verbrauchserfassung im Stromkreis. Arbeiten im Verteiler darf wiederum nur eine Elektrofachkraft ausführen.
Was beeinflusst die Lebensdauer?
Elektrische Heizelemente liegen geschützt im Boden und besitzen keine beweglichen Teile. Für die Haltbarkeit sind dennoch die fachgerechte Planung, eine beschädigungsfreie Verlegung, dokumentierte Prüfungen und ein geeigneter Bodenaufbau entscheidend. Das Thermostat und der Bodenfühler sind getrennte Komponenten und können eine andere Lebensdauer als das eingebettete Heizelement haben.
Vermeiden Sie nachträgliche Bohrungen ohne Kenntnis des Verlegeplans. Bei einer Sanierung sollte der Verlauf der Heizleitung bekannt sein, bevor Fliesen entfernt, Fugen tief ausgekratzt oder Befestigungen gesetzt werden.
Häufige Fragen zum DEVI-Kundendienst
Wie erreiche ich den DEVI-Kundendienst in Deutschland?
DEVI nennt für Deutschland die Telefonnummer +49 (0) 461 995 190 29 und die E-Mail-Adresse info@devi.de. Aktuelle Ansprechpartner können über die offizielle DEVI-Kontaktseite geprüft werden.
Welche Unterlagen benötigt der Kundendienst?
Hilfreich sind Produktbezeichnung, Kaufbeleg, Garantieschein, Installationsbetrieb, Verlegeplan sowie die dokumentierten Widerstands- und Isolationsmessungen. Ergänzend sollten Fehlermeldungen und Symptome möglichst genau beschrieben werden.
Kann man ein beschädigtes Heizkabel im Boden reparieren?
Je nach System und Schadensstelle ist eine fachgerechte Ortung und Reparatur möglich. Das müssen ein qualifizierter Fachbetrieb und gegebenenfalls der Hersteller beurteilen. Eigenmächtige Verbindungen im Boden sind keine sichere Lösung.
Darf das Heizkabel einer DEVI-Matte gekürzt werden?
Nein. Bei dafür vorgesehenen Heizmatten darf nur das Trägergewebe zur Richtungsänderung eingeschnitten werden. Das Heizkabel selbst darf nicht beschädigt, gekreuzt oder gekürzt werden.
Hat jede DEVI-Heizmatte 20 Jahre Vollservice-Garantie?
Nein. Garantieart, Laufzeit und Umfang hängen vom Produkt, Kaufdatum und den erfüllten Bedingungen ab. Maßgeblich sind Garantieschein und die aktuellen offiziellen Garantiebedingungen von DEVI.