Erdlochbohrer

Was ist zu beachten wenn ich einen Erdlochbohrer verwende

Damit man einen Erdlochbohrer verwenden kann, muss im Vorfeld der Bohrer eingesetzt werden. Dazu wird der Erdbohrer über die Antriebswelle an der Unterseite des Gerätes geschoben. Zwei Bolzen sichern das Gerät. Es gibt auch die Möglichkeit metrische Schrauben mit Muttern zu nutzen. Diese dienen als Sicherungsbolzen und müssen nach Einstecken mit den Muttern fixiert werden.

Anschließend kann man den Erdlochbohrer auch starten. Der Nutzer dreht den Benzinhahn auf und schaltet bei der ersten Nutzung den Choker ein. Anschließend zieht man am Seilzugstarter und der Motor wird angerissen. Wenn der Motor nun endlich läuft, kann der Choker wieder in seine ursprüngliche Position gebracht werden.

Nun sind auch alle Vorbereitungen getroffen, um das erste Loch zu bohren. Der Erdbohrer wird an der gewünschten und ausgemessenen Stelle platziert. Beide Gashebel muss der Nutzer jetzt durchdrücken. Dieser Vorgang sollte aber vorsichtig geschehen, denn der Motor dreht nun hoch und der Erdbohrer setzt sich langsam in Bewegung. Wenn man nicht vorsichtig ist beim Durchdrücken der Gashebel, dann kann es passieren, dass der Bohrer zu schnell in die Erde bohrt und möglicherweise beschädigt wird.

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Jetzt, wo alles in Bewegung gesetzt ist, muss man sich nur noch ein bisschen gedulden. Der Erdbohrer läuft nun fast automatisch. Den Bohrer muss man jetzt nicht mehr nach unten drücken. Er befindet sich bereits in der richtigen Position. Der Bohrer dringt nun immer tiefer in die Erde rein. Er befördert die aufgelockerte Erde sicher an die Oberfläche.

Sollte sich der Bohrer in der Erde verfangen, so gibt es keinen Grund zur Panik. Der Bohrer muss einfach nur nach oben gezogen werden. Anschließend kann es auch sofort weitergehen. Sollte es aber passieren, dass der Bohrer sich in Stein verfangen sollte, dann muss der Bohrer ausgeschaltet werden. Der Nutzer muss dazu die Welle fixieren und dann den Bohrer nach links herausdrehen.

Erdlochbohrer - Kein Panik beim Verfangen in der Erde
Erdlochbohrer – Kein Panik beim Verfangen in der Erde

Bevor weitergearbeitet wird, muss die Fixierung aufgehoben werden. Ab und zu kann es aber auch passieren, dass der Bohrer plötzlich stockt und auf eine Seite schlägt. Auch hier muss man sich keine Sorgen machen. Denn meistens ist es ein Stein, der den Bohrer blockiert. Allerdings kann es aber ein bisschen aufwendig sein den Stein zu finden und zu entfernen. Leider gibt es in diesem Fall keine andere Möglichkeit.

Nun sollte der Bohrer schon sehr tief in das Erdreich vorgedrungen sein. Jetzt sollte das Loch auch gut aussehen. Damit man die Länge des Bohrers auch vollständig nutzen kann, muss jetzt die angehäufte Erde an der Seite des Lochs entfernt werden. Dazu nimmt man am besten eine Schaufel und schaufelt die Erde nach außen hin weg. Auf diese Weise wird verhindert, dass die Erde wieder ins Loch zurückfällt.

Wenn das Bohrloch aber größer als 200 mm ist, dann kann man natürlich denken, dass man einfach nachbohrt. Nun ja, so einfach ist es leider nicht. Das Nachbohren hat leider den Nachteil, dass der Bohren gerade zu Anfang überhaupt keinen Halt findet. Dabei sollte man natürlich auch auf seine Füße aufpassen. Wenn der Bohrer aber die ersten 10 bis 20 cm geschafft hat, dann sollte das Nachbohren keine großen Probleme bereiten.

Allerdings sollte man beachten, dass das Bohren mit einem großen Durchmesser mit größeren Problemen behaftet ist als beim Arbeiten mit einem kleinen Bohrer. Weiterhin kann es auch passieren, dass der Bohrer ständig nach oben gezogen werden muss, weil er sich ansonsten in der Erde festsetzt.

Die Reibung wäre in diesem Fall zu groß, was einen hohen Aufwand zur Folge hat. So scheint es so zu sein als würde das Gewicht des Bohrers von Loch zu Loch größer werden. Bevor man also völlig erschöpft ist, sollte man auch Pausen einlegen. Das Bohren mit einem Erdbohrer ist zwar immer noch besser als ein Loch mit eigenen Händen auszugraben, aber dennoch ist es anstrengend.

Wie erkenn ich, wenn ich eine Stromleitung beim Bohren in der Erde finde

Natürlich muss man auch beim Bohren im Garten überprüfen, ob sich im Erdreich nicht Stromleitungen befinden. Die Überprüfung muss unbedingt stattfinden, da das Beschädigen von Stromleitungen lebensgefährlich sein kann. Natürlich ist es nicht der Nutzer selbst, der in einem unglücklichen Fall auf die Stromleitung treffen würde, sondern lediglich der Bohrer.

In diesem Fall droht keine Lebensgefahr, aber der teure Bohrer könnte so stark beschädigt werden, dass er danach nicht mehr verwendet werden kann. In diesem Fall sollte man also seriös an die Sache herangehen und schon im Vorfeld das Erdreich nach Stromleitungen absuchen. Auf diese Weise wird zumindest verhindert, dass es zu Komplikationen während des Bohrens kommt.

Es gibt Kabelsuchgeräte auf dem Markt, mit denen strom- und spannungslose Leistungen geortet werden können. Derartige Kabelsuchgeräte eignen sich nicht nur für das Finden von Stromleitungen in den eigenen vier Wänden, sondern auch im äußeren Bereich. Stromkreise, Kabel und Leitungen können auf diese Weise im Erdreich lokalisiert werden. Es nicht erforderlich die Stromführung zu unterbrechen. Die Ortung geschieht in Beton, Mauerwerk und im Erdreich. Mit einem Kabelsuchgerät hat man auf jeden Fall ein hohes Maß an Sicherheit, wenn es darum geht ein großes Loch ins Erdreich zu bohren.

Wo verlaufen in der Erde normalerweise die Leitungen

Wenn man vorhat ein Loch in die Erde zu bohren, muss man sich auch mit der Frage auseinandersetzen, wo überhaupt Stromleitungen bestehen. Normalerweise macht man diese mit einem Suchgerät ausfindig, was ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet.

Welche Kabel und Rohre in der Erde verlaufen, das klingt zunächst nach einer einfachen Frage. So einfach ist das aber nicht. Es gibt leider keine zentralen Angaben darüber wo sich was in der Erde befindet. Natürlich ist das beim Haus anders. Hier weiß man ganz genau, wo Leitungen verlaufen.

Lesetipp: Bohrer für Erde

Um weitere Informationen zu finden, kann man versuchen im Internet zu recherchieren. Weiterhin kann man auch beim Landesamt für Geologie anrufen. Auch das Baulastenverzeichnis gibt Auskünfte. Allerdings sprechen wir hier keine Garantie aus, dass man an die gewünschten Informationen herankommt. Es gibt nämlich leider keine zentrale Anlaufstelle, um herauszufinden, wo genau sich Stromleitungen im Erdreich befinden.

Zusammenfassend kann nur gesagt werden, dass es schwierig ist Stromleitungen im Erdreich zu lokalisieren, sofern man sie nicht selber verlegt hat. In diesem Fall kann man sich aber auf die Dienste eines Kabelsuchgerätes verlassen. Kabelsuchgeräte arbeiten zuverlässig und gewährleisten zudem eine hohe Sicherheit.

Video: Erdlochbohrer – Zaunpfosten einsetzen

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Autor: Peter Baumeister

Der Autor > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.
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