Küchenfronten durch Bekleben erneuern

KINLO weiß glanz Möbelfolie

9.8

GESAMTBEWERTUNG

9.8/10

Positiv

  • Material:PVC Kein Geruch
  • Einfach zu installieren
  • Verwendung: Küchenschränke
  • Größe:0.61 x 5 M (BxL)
  • kostengünstige, gute Wahl Ihre Möbel zu schutzen

Negativ

  • keine Bekannt


Wenn es um das bekleben von Küchenfronten geht, haben die meisten Menschen keine sonderlich schönen Bilder vor Augen. Zu sehr hat sich die einstmals allgegenwärtige Priel-Blume ins Gedächtnis eingebrannt, die sich ebenso schlecht wieder ablösen ließ wie der Glitzersticker der kleinen Tochter.

Aber keine Angst: In diesem Fall geht es nicht um derlei zweifelhafte „Verschönerungen“ der Küche durch hartnäckige Aufkleber. Wobei das Grundprinzip eigentlich ähnlich ist. Mit speziellen Folien, die sich aufkleben lassen, können die Fronten der Küche ein völlig neues Design bekommen. Viele Firmen haben sich auf die dafür notwendigen Arbeiten spezialisiert. Mit etwas Geschick, Knowhow und dem richtigen Zubehör ist es aber auch möglich, diese Folierung selber vorzunehmen.


Welche Gründe gibt es für das Bekleben von Küchenfronten?

Die Gründe für das Folieren, also das Bekleben von Küchenfronten, sind so vielfältig wie die Menschen und ihre Kücheneinrichtungen.

In den meisten Fällen steht der dekorative Aspekt im Vordergrund: Wer einige Jahre mit seiner Küche gelebt hat und Lust auf eine Veränderung hat, kann eine solche durch eine Erneuerung der Küchenfronten vornehmen. Es ist also nicht unbedingt notwendig, die gesamte Kücheneinrichtung auszutauschen: Sofern die Schränke und auch die Geräte noch in stabil und funktionstüchtig sind, ist die rein optische Veränderung eine gute Alternative. Eine solche ist durch das Lackieren, Folieren oder den Austausch der Fronten möglich.

Das Folieren bietet sich in vielen Fällen am ehesten an, da die Arbeit vergleichsweise einfach und schnell geht. Gerade bei verkratzten oder nach starker Verschmutzung nicht mehr komplett zu reinigenden Flächen lässt sich durch das Bekleben eine vollkommen neue Optik herstellen.

Ein typischer Grund für das Bekleben von Küchenfronten ist außerdem der Erwerb einer gebrauchten Küche. Insbesondere beim Neubezug einer Wohnung oder eines Hauses möchten viele Menschen auch der Kücheneinrichtung eine neue, frische Optik verleihen. 

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Was ist beim Bekleben der Küchenfronten zu beachten?

Um Küchenfronten zu bekleben, müssen sich diese hinsichtlich ihrer Bauform und ihres Materials zum Folieren eignen.

Der erstgenannte Aspekt ist dabei besonders wichtig: Sofern die Küchenfronten nicht vollkommen eben sind, sondern Rahmen oder andere Verzierungen besitzen, erfordert das Folieren ein höheres Maß an handwerklichem Geschick oder ist möglicherweise gar nicht möglich. Bei sehr kleinteiligen Aussparungen etwa ließen sich die Kleberänder nicht so kaschieren, dass eine gleichmäßige, saubere Optik erreicht wird. Halbrunde Gestaltungselemente indes lassen sich prinzipiell folieren, wobei dann für die gesamte Front zumeist mit mehreren Teilstücken der Folie gearbeitet werden muss.

Darüber hinaus müssen sich die Fronten vor dem Bekleben in einem guten, sauberen Zustand befinden. Kratzer und minimale Dellen lassen sich durch das Folieren in vielen Fällen kaschieren, größere Beschädigungen allerdings nicht. Liegen größere Brüche oder Materialabplatzungen vor, so kann dies möglicherweise einen Austausch der gesamten Küchenfront erforderlich machen. Allerdings ist es möglich, in solchen Fällen nur die einzelne Front auszutauschen und dann mit allen anderen Küchenfronten einheitlich zu folieren. Auch bei einer gravierenden, aber kleinflächigen Beschädigung der Küchenfronten ist eine Folierung also weiterhin die beste und preiswerteste Option. 

Video: Klebefolie nahtlos um Kanten und Ecken verkleben

Welche Folien eignen sich für die Erneuerung der Küchenfronten?

Vorab sei gesagt: Auch bei der Folierung von Möbeln ist in den letzten Jahren eine Menge passiert. Wer bei Möbelfolien also das Bild einer recht zweifelhaften Folierung aus Omas 70er-Jahre-Wohnung hat, der dürfte positiv überrascht sein. Damals mag das Material noch ein wenig nach Plastikverpackung ausgesehen haben. Heute jedoch ist das Angebot so breit und vielfältig wie nie zuvor. Wer Freude an der Kunststoffoptik von damals hat, der kann eine solche Folie nach wie vor finden. Es sind aber auch Folien auf dem Markt, die eine steinerne, hölzerne oder eine Metallic-Optik besitzen – fast so realistisch wie das jeweilige Original.

Wichtig ist allerdings, bei der Wahl der Folie genauer hinzuschauen. So unterscheidet sich Küchenfolie von normaler Möbelfolie durch ihre materialspezifischen Eigenschaften: Küchenfolien sind strapazierfähiger als gewöhnliche Möbelfolien. Sie sind wisch- und abriebfest, hitzebeständig und reagieren kaum auf Säuren oder Laugen, wie sie beim Kochen immer wieder Verwendung finden. Auch ein Essig-Spritzer an einer Küchenfront, der erst am nächsten Tag entdeckt und weggewischt wird, hinterlässt keinen fleckigen Abdruck auf dem Material.

Um sicher zu gehen, dass diese materialspezifischen Eigenschaften gegeben sind, empfiehlt es sich natürlich, beim Kauf der Küchenfolie auf Qualität zu achten. Ein deutscher beziehungsweise europäischer Trusted-Shop oder ein niedergelassenes Fachgeschäft sind empfehlenswerte Adressen. In beiden Fällen kann man bereits von einer hochwertigen Produktpalette ausgehen. Fragen zum Produkt werden zudem freundlich und kompetent beantwortet.

Unter dem Strich mag das Material hier zwar etwas teurer sein. Dafür hält man es aber auch deutlich schneller in Händen, als wenn man es sich von einem Billighändler aus Übersee senden lässt. Außerdem kann man sich bei Küchenfolie vom Händler des Vertrauens darauf verlassen, dass diese frei ist von gesundheitlich bedenklichen Chemikalien. Gerade in der Küche ist dies ein besonders wichtiges Argument, das einem ein paar Euro zusätzlich wert sein sollte. 

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Wie bereite ich die Küchenfronten zum Bekleben vor?

Die Vorbereitung der Küchenfronten vor dem eigentlichen Bekleben ist keine aufwändige Sache.

  • Vor der eigentlichen Arbeit ist es sinnvoll, die Küchenfronten mit all ihren Details, also inklusive der Anschläge, Scharniere und Griffe, zu fotografieren.
  • Dann werden zuerst die zu beklebenden Fronten von den Schränken abmontiert. Dabei sollten die Scharniere an den Schränken zurückbleiben, sodass man nur die Küchenfront selbst in den Händen hält.
  • Im zweiten Schritt werden die Griffe abgeschraubt. Hilfreich ist es, das gesamte abgeschraubte Material zu beschriften, um später alles gleich wiederzufinden.
  • Nun werden die Küchenfronten gründlich gereinigt. Dies ist auch dann erforderlich, wenn die Fronten eigentlich sauber aussehen. Gut eignet sich für diese Arbeit ein Essigreiniger. Aber auch ein Fensterputzmittel kann gute Dienste leisten, zumal es meist in einer praktischen Sprühflasche erhältlich ist. Dadurch ist ein effizientes, einfaches und schnelles Arbeiten möglich. Gründlichkeit sollte allerdings vor Schnelligkeit gehen. Jetzt ist genau die richtige Gelegenheit, die Fronten bis in den hintersten Winkel zu säubern.
  • Nach der Reinigung werden die Fronten auf etwaige Beschädigungen hin untersucht. Kleine Kratzer und Mini-Dellen können durch die Küchenfolie kaschiert werden, größere Schäden allerdings nicht. Eventuell können diese aber durch das Verfüllen mit einer speziellen Spachtelmasse ausgebessert werden. In diesem Fall muss die Ausbesserung vor den nächsten Arbeitsschritten aber komplett durchgetrocknet und glatt abgeschliffen sein.
  • Nun sind die Fronten vorbereitet und die eigentliche Folierungsarbeit kann beginnen.

Welche Möglichkeiten gibt es, Küchenfronten durch Bekleben zu verschönern?

Bei der Verschönerung der Küchenfronten mittels Folierung sind der Fantasie mittlerweile kaum Grenzen gesetzt. Während es noch vor Jahren kaum eine Auswahl bei Design und Qualität der Küchenfolien gab, so ist das Angebot inzwischen fast grenzenlos. Einen großen Teil der kreativen Arbeit haben also bereits die Hersteller der Folien erledigt. Besonders beliebte Designs sind vor allem

  • einfarbige Küchenfolien in matter Optik: Diese Küchenfolien verleihen der Küche eine schlichte, funktionelle Optik. Sie sind recht pflegeleicht und eher unauffällig, wobei diese Aspekte auch immer von der Farbwahl abhängig sind.
  • einfarbige Küchenfolien in hochglänzender Optik: Hochglänzende Küchen erfreuen sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Mit der richtigen Küchenfolie ist es nun kein Problem mehr, in eine zuvor matte Küche einen besonderen Glanz einzubringen.
  • Küchenfolien in Metallic-Optik: Bei Metallic-Küchenfolien ist die Auswahl größer, als man es im ersten Moment denken würde. Denn hier wird nicht nur die Optik verschiedener Metalle wie Kupfer, Bronze, Messing, Edelstahl oder Gold auf verblüffend realistische Art und Weise dargestellt. Auch optische Details wie eine gebürstete oder eine dreidimensional wirkende Hammerschlag-Optik sind im Angebot zu finden.
  • Küchenfolien in Holz-Optik: Früher hatte man die Auswahl zwischen einer schier unbezahlbaren Echtholz-Küche (für die tatsächlich auch viele edle, seltene Hölzer verwendet wurden) oder einer Küche mit einem billigen (und auch so aussehenden) Holzfurnier. Mittlerweile sind Küchenfolien im Handel erhältlich, die vom Originalholz kaum zu unterscheiden sind. Da sie sogar eine perfekte Holzstruktur widerspiegeln, kann eine folierte Küche sogar besser aussehen als eine entsprechend gestaltete Echtholz-Küche. Außerdem ist eine glatte Folie natürlich leichter zu reinigen als eine Echtholz-Oberfläche.
  • Küchenfolien in Stein-Optik: Dass die Hersteller von Küchenfolien mittlerweile viel mehr draufhaben als einfache, einfarbige Oberflächen, wird an den Folien in Stein-Optik deutlich. Ob Mauer- oder Naturstein, ob Sandstein, Kiesel oder Schiefer, auf Küchenfolien lässt sich wirklich alles umsetzen. Sogar all jene Gestaltungsideen, die mit dem Original-Werkstoff aus technischen beziehungsweise baulichen Gründen unmöglich wären. 

Wie kann ich der Küche durch Folieren Hochglanz verleihen?

Um eine Küche durch das Folieren auf Hochglanz zu bringen, bietet der Handel verschiedene Möglichkeiten. Einerseits sind dort Küchenfolien in nahezu jeder Farbe in Hochglanz-Optik zu finden, außerdem kann man sich natürlich für eine Folie in hochglänzendem Metallic-Design entscheiden.

Prinzipiell sind diese Folien für jeden Untergrund geeignet, also für Fronten und Blenden gleichermaßen. Wichtig ist allerdings, dass der Untergrund glatt und ebenmäßig ist, um eine schöne Optik „wie aus einem Guss“ zu erreichen.

Darüber hinaus ist es natürlich wichtig, sich über die Küche insgesamt Gedanken zu machen: Passen Griffe der Küchenschränke, Art der Wandgestaltung sowie die übrige Einrichtung zum gewählten Hochglanz-Design? Generell können die meisten dieser Elemente selbstverständlich auch ausgetauscht werden.

Tipp 1: Von Hochglanz-Küchen gibt es unzählige Abbildungen, die online oder in Einrichtungs-Magazinen zu finden sind. Auch das Stöbern im Möbelhaus lohnt sich: Wie wurden bestimmte Details dort umgesetzt? Wer sich frühzeitig ein Gesamtkonzept überlegt, der wird wahrscheinlich auch mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein.

Tipp 2: Eine hochglänzende Küche kann eine tolle Sache sein. Allerdings ist sie auch alles andere als unauffällig, daher will eine Hochglanzfolierung wohlüberlegt sein. Um die Wirkung der Folierung zu testen, kann man einfach eine größere Platte im Baumarkt kaufen und diese mit der gewählten Folie beziehen. Dieses Muster lässt sich nun vor alle Fronten der Küche halten und liefert dadurch einen besseren Eindruck über die Optik.

Fazit: Lohnt sich das Bekleben von Küchenfronten?

Das Bekleben von Küchenfronten ist eine schnelle, einfache und sehr vielseitige Methode, um der Küche eine neue Optik zu verleihen. Wer eine gebrauchte, optisch weniger schöne Küche erwirbt, kann selbige durch das Folieren in neuem Glanz erstrahlen lassen.

Gleiches gilt, wenn die Fronten der Küche durch den langjährigen Gebrauch unansehnlich geworden sind. Und auch wer Lust auf den sprichwörtlichen Tapetenwechsel hat, kann die Küche durch das Folieren zu einem vollkommen neuen Raum werden lassen.

Im Vergleich zum Austausch der Fronten oder zum Wechsel der kompletten Kücheneinrichtung ist das Bekleben unkomplizierter und billiger. Außerdem kann die Küche während der Arbeiten weiter genutzt werden.

Die Kosten für die Küchenfolie sind natürlich sehr abhängig vom Anbieter und vom Design. Hochwertige Küchenfolien sind ab ca. 5 Euro je Quadratmeter erhältlich, bei einigen Herstellern kann sogar der zehnfache Preis fällig werden. Doch selbst wenn eine große Küche, deren Fronten eine Gesamtfläche von 15 Quadratmetern (abzüglich Verschnitt) haben, foliert werden soll, liegen die Kosten insgesamt zwischen 75 und 750 Euro. Im Vergleich zum Neukauf einer Küche ist das in jedem Fall ein Schnäppchen.

Übrigens: Einige Menschen entwickeln so viel Spaß an der Umgestaltung ihrer Küche durch Folierung, dass sie dem Raum immer wieder ein neues Gesicht verleihen. Und die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten reicht sogar über die Auswahl der Küchenhersteller hinaus. Selbst wer beim Neukauf einer Küche also ein Höchstmaß an Kreativität an den Tag legt, kann keine solche Vielfalt erreichen, wie sie durch die Folierung möglich ist.

Autor: Peter Baumeister

Der Autor: Peter Baumeister > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.

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