Terrassenüberdachung – Kosten, Vorteile & Nachteile verschiedener Varianten

Terrassenüberdachung mit Schiebedach 3x3x2,23m

9.2

GESAMTBEWERTUNG

9.2/10

Positiv

  • ✅Hochwertige Pergola
  • ✅Perfekter Sonnenschutz
  • ✅Starke Konstruktion
  • ✅Mit Laufschienensystem
  • ✅Für draußen

Negativ

  • keine Bekannt

Welches Dach für die Terrassenüberdachung ist am besten?

Terrassendächer gibt es aus den unterschiedlichsten Materialien. Als Konstruktionsmaterial kann Holz, Stahl oder auch Aluminium in Frage kommen. Durch den natürlichen Baustoff Holz kann man sehr gut seine Naturverbundenheit ausdrücken. Entscheidet man sich dagegen für Stahl oder Aluminium, dann bekommt die Überdachung eine moderne Optik. Direkt für die Überdachung hat man die Wahl zwischen Glas, Kunststoff oder Bitumen, aber auch Holz kann für die Überdachung verwendet werden, wenn man dies wünscht.


In erster Linie sollte man jedoch bei der Überdachung auf die Gestaltung des Gebäudes eingehen, damit sich die Terrassenüberdachung in das Gesamtbild einfügt. Schließlich muss man sich bei der Abdeckung auch die Frage stellen, ob das Dach blickdicht oder eher transparent sein soll. Ist die Terrasse nach Süden ausgerichtet, dann kann sich der Bereich darunter bei der blickdichten Variante gerade bei Sonneneinstrahlung sehr stark erhitzen. Jedoch garantiert diese Variante ein schattiges Plätzchen.

Man muss dennoch bedenken, dass ein blickdichtes Terrassendach auch die dahinterliegenden Räume deutlich verdunkelt. Durch eine transparente Überdachung wird ein Gefühl von Leichtigkeit vermittelt. Man profitiert von einem Regenschutz, muss aber gegebenenfalls im Sommer für eine zusätzliche Beschattung durch Jalousien sorgen. Diese Fragen sollte man sich vor der Entscheidung zum Kauf einer Terrassenüberdachung in jedem Fall stellen, denn die Terrassenüberdachung ist im Grunde genommen eine Entscheidung für einen längeren Zeitraum.

Video: Terrassenüberdachung aus Holz – Terrassendach selber bauen

Wie viel kostet eine Terrassenüberdachung?

Bei der Terrassenüberdachung handelt es sich in jedem Fall um eine Investition mit Mehrwert. Aus diesem Grund muss man die Kosten für die Terrassenüberdachung sehr differenziert betrachten. Dies ist vergleichbar mit jeder anderen Baumaßnahme, die man am Haus vornimmt. Sicherlich handelt es sich bei der Terrassenüberdachung um eine Investition, die am Anfang hoch erscheint, sich aber im Laufe der Jahre amortisiert und auch den Wohn- und Nutzwert des Hauses steigert.

Sicherlich geht bei einer Terrassenüberdachung auch billig, aber hier sollte man sich im Vorfeld sehr genau informieren, ob dies wirklich lohnenswert ist. Nach oben sind bei der Terrassenüberdachung praktisch keine Grenzen gesetzt. Beim Terrassendach handelt es sich nicht um eine Investition für nur einen Sommer, sondern je nach Bauart für viele Jahrzehnte. Daher lohnt es sich durchaus, wenn man bei der Kalkulation auf Edelstahl statt auf feuerverzinkten Stahl oder auch Aluminium statt Holz setzt.

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Mit der richtigen Materialwahl kann man auch die Folgekosten, welche durch Pflege und Wartung entstehen, in Grenzen halten. Möchte man möglichst wenig Aufwand mit dem Terrassendach haben, dann sollte man auf Materialien wie Stahl oder Aluminium setzen. Holz bietet zwar eine natürliche Ausstrahlung, muss aber auch regelmäßig gepflegt werden. Glas oder Dachziegel bedeuten für die Abdeckung einen dauerhaft bleibenden Wert, während Kunststoff oder Bitumen in der Anschaffung relativ günstig sind, aber unter Umständen öfters ausgetauscht werden müssen.

Neben den Baukosten sollte man auch immer die Wertsteigerung der Immobilie im Blick haben, denn nicht nur der Wohnkomfort steigt, sondern auch die bessere Nutzbarkeit der Terrasse. Somit zahlt sich eine hochwertige Terrassenüberdachung spätestens dann aus, wenn man die Immobilie irgendwann verkaufen möchte. Es gibt Terrassenüberdachung für wenige hundert Euro. Diese liegen in der untersten Preiskategorie. Im mittleren Preissegment bewegen sich Terrassenüberdachung zwischen 1.500 und 2.500 Euro. Letztendlich kann man auch Terrassendächer für 5.000 Euro und mehr bekommen.


Was ist die beste Terrassenüberdachung?

Diese Frage kann man so nicht pauschal beantworten. Ein Blick auf die Konstruktionsmaterialien und auf die Materialien der Abdeckung geben hier hilfreiche Hinweise. Werfen wir zuerst einen Blick auf die Konstruktionsmaterialien. Holz als natürliches Material bekommt man meist sehr preisgünstig, wobei man auf die Unterschiede in der Holzqualität achten sollte. Optimal sind Fichte, Tanne oder ein kesseldruckimprägniertes Holz. Aluminium als Leichtmetall bekommt man ebenfalls sehr günstig. Durch den geringen Pflegeaufwand bietet es nicht nur einen preislichen Vorteil.

Bei Stahl handelt es sich immer um eine maßgeschneiderte Konstruktion, die natürlich ihren Preis hat. Im nächsten Schritt geht es um die Materialien, die für die Abdeckung benötigt werden. Bitumen ist zwar günstig, kann aber gestalterisch nicht mit anderen Materialien mithalten. Transparente Kunststoffe sind sicherlich nicht ganz billig, jedoch deutlich günstiger als Glas. Bei Kunststoff hat man die Wahl zwischen der gewellten Form und der Stegplatte. Glas ist mit Sicherheit die teuerste Variante, aber auch die edelste. Es werden hier nur spezielle Sicherheitsgläser verwendet, die vor Glasbruch geschützt sind. Dachziegel bieten einen besonderen optischen Reiz, sind aber nicht ganz billig. Einziger Vorteil ist, dass man sie passend zum Hausdach wählen kann.

Welche Pfostenstärke für Terrassenüberdachung?

Um die richtige Pfostenstärke beim Terrassendach zu ermitteln, muss man als erstes die Statik berechnen. Hierzu gibt es sowohl rechnerische wie auch grafische Möglichkeiten. Bevor man sich also den Bau einer Terrassenüberdachung macht, sollte klar sein, dass eine solche Überdachung viel aushalten muss. Sie muss nicht nur dem Wind standhalten, sondern auch jeder Form von Niederschlag, den verschiedenen Temperaturen und natürlich auch der Feuchtigkeit. Des Weiteren darf die Terrassenüberdachung in keiner Situation Menschen, die sich darunter befinden gefährden.

Daher ergeben sich für die Konstruktion und somit letztendlich auch für die Pfostenstärke folgende Anforderungen. Die Konstruktion muss in jeder Lage stabil sein. Dies bedeutet, dass die Pfosten nicht nur die Abdeckung tragen müssen, sondern auch die unterschiedlichen Lasten, die sich durch Niederschlag Wind, Vibrationen und Schwingungen ergeben. Die Pfosten müssen dabei fest im Boden verankert werden. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist die Verankerung an der Wand.

Welche Beschattungen gibt es für die Überdachung von Terrassen?

Die Beschattung des Terrassendaches ist ein wichtiger Bestandteil, denn schnell wird die Terrassenüberdachung ohne Beschattung zum Treibhaus bei starker Sonneneinstrahlung. Die Möglichkeiten der Beschattung für das Terrassendach sind vielfältig, sodass jeder, die für sich passende Lösung finden kann.

Die sicherlich günstigste Variante ist das Sonnensegel. Mit einem flexiblen Sonnensegel kann man die Terrassenüberdachung individuell beschatten. Dies gelingt sehr gut mit einer passenden Seilspanntechnik. Etwas kostspieliger und aufwendiger ist die Beschattung des Terrassendachs mittels Plissees oder Jalousien zwischen den einzelnen Sparren. Hier hat zumeist die Wahl zwischen den verschiedenen Materialien – angefangen von Bambus bis hin zu Stoffen mit den verschiedensten Qualitätsmerkmalen. Je nach individuellem Wunsch kann man diese Beschattung mittels Hand und einer Kurbel oder auch elektrisch bedienen.

Die letzte Variante ist dabei auch die kostspieligste Möglichkeit, hat aber ähnlich wie der Bau des Terrassendachs auf lange Sicht seine Vorteile, denn sie dient ebenfalls der Wertsteigerung der Immobilie. Möchte man es ganz einfach und günstig realisieren, dass die Terrassenüberdachung beschattet wird, kann man Lichtdichte Stoffe in der Größe der einzelnen Elemente mittels Seile und Haken individuell befestigen. So profitiert man auf der einen Seite von einem Sonnenschutz bei direkter Sonneneinstrahlung und ausreichend Helligkeit in den dunklen Monaten des Jahres.

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Was ist besser Glas oder Doppelstegplatten als Bedachung für die Überdachung der Terrasse?

Vielfach gilt Glas bei der Terrassenüberdachung als die erste Wahl. Hierbei geht es vielfach um die Transparenz des Materials, denn Glas bietet den Vorteil, dass die Terrasse lichtdurchflutet ist. Dennoch muss man auch bedenken, dass Glas nicht so stabil ist wie Doppelstegplatten, die man auch in transparenter Ausführung bekommen kann. Denkt man bei Glas an die Hagelsicherheit und die Stabilität muss man ganz klar Abstriche machen.

Auch beim Gewicht kann Glas nicht mit den Doppelstegplatten mithalten. Lebt man in einer Region mit extremen Wetterbedingungen oder ist der Untergrund problematisch, sodass die Realisierung eines robustes Traggestells nicht gegeben ist, sollte man eher zu Doppelstegplatten greifen als zu Glas. Glas bietet zwar transparente Eigenschaften, jedoch kann man bei starker Sonneneinstrahlung ohne Sonnenschutz die Terrasse nicht eingeschränkt nutzen.

Transparente Doppelstegplatten lassen weniger der gefährlichen UV-Strahlung durch und halten auch die Hitze besser zurück, daher ist ein extra Sonnenschutz nicht zwingend erforderlich. Mit Doppelstegplatten kann man die Terrassenüberdachung günstig und optisch nach den persönlichen Vorstellungen gestalten, während man bei Glas bedenken sollte, dass dies nicht nur teurer in der Anschaffung ist, sondern auch anfälliger gegen Beschädigungen.

Fazit: Warum eine Terrassenüberdachung?

Die Terrassenüberdachung ist immer eine subjektive Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muss. Dennoch sollte er sich sowohl mit den Vorteilen wie auch mit den Nachteilen einer Terrassenüberdachung auseinandersetzen.

Welche Vorteile hat die Überdachung der Terrasse?

Die Vorteile einer Terrassenüberdachung hängen stark von den verwendeten Materialien ab. Die Vorteile bei Aluminium sind der geringe Pflegeaufwand sowie die Beständigkeit gegen nahezu jede Witterung. Das Material ist zudem rostfrei.

Wählt man Holz für die Terrassenüberdachung sollte man zu Leimholz greifen, denn dies ist tragfähiger als Vollholz und kann auch schwere Dacheindeckungen tragen. Des Weiteren lässt es sich leichter verarbeiten, was gerade bei Krümmungen von Vorteil ist.

Bei der Eindeckung der Terrassenüberdachung aus Kunststoff kann man sicherlich im ersten Moment Geld sparen, dennoch hat man hier einige Nachteile, die man vielleicht im Laufe der Zeit bereuen wird.

Alles in allem bieten die Terrassenüberdachung den Vorteil, dass sie den Wert der Immobilie steigert und dem Nutzer die Möglichkeit bietet bei fast jedem Wetter die Terrasse zu nutzen.

Nachteile die durch die Terrassenüberdachung auftreten

Auch hier kommt es auf die verwendeten Materialien an. Entscheidet man sich für Aluminium muss man deutlich tiefer in die Tasche greifen als bei anderen Materialien und optisch passt eine Aluminium-Terrassenüberdachung nicht zu jedem Hausstil.

Fällt bei der Terrassenüberdachung die Wahl auf Holz, muss man sich im Klaren darüber sein, dass Leimholz nicht ganz billig ist. Außerdem muss die Terrassenüberdachung mindestens alle 2 Jahre mit einem Schutzlack versehen werden. Dies liegt daran, dass Holz sehr pflegebedürftig ist. Kümmert man sich nicht, kann es zu Rissen kommen, die dann wiederum zu Lasten der Stabilität gehen.

Wählt man eine Eindeckung aus Kunststoff für die Terrassenüberdachung, dann muss im Vorfeld klar sein, dass dies optisch nicht so ansprechend wirkt wie Glas. Auch wenn Glas einen zusätzlichen Sonnenschutz benötigt, wird es immer wieder gerne verwendet.

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