Wann ist eine Erdung notwendig?

Ist eine Erdung Pflicht?

Wann ist eine Erdung notwendig?
Wann ist eine Erdung notwendig?
Bei der sogenannten Schutzerdung beziehungsweise dem Potentialausgleich handelt es sich um die Grundsicherung einer jeden elektrischen Installation. Diese sorgt dafür, dass Gebäude vor Überspannungen, Blitzschlägen und Kurzschlüssen abgesichert sind. Wann ist eine Erdung notwendig?

Diese Erdung ist standardmäßig durchzuführen und bei Altbauten in den meisten Fällen nachzurüsten. Zwar gibt es laut VDE keinen Bestandsschutz für ungeerdete Altbauten. Allerdings besteht auch keine Pflicht der Anpassung von Anlagen, die nach der alten Norm installiert sind.

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Was passiert, wenn man keine Erdung hat?

Bei der Erdung handelt es sich um eine Verbindung von elektrischen Geräten und anderen leitfähigen Gegenständen mit der Erde. Ihr einziger Zweck besteht darin, im Gerät entstehende Fehlströme sicher abzuleiten. Wann ist eine Erdung notwendig?

Wenn eine Erdung nicht vorhanden ist, kann das unter Umständen sehr gefährlich sein. Denn wenn etwa bedingt durch einen technischen Defekt die Energie von der stromführenden Phase auf andere leitfähige Teile übergeht. So besteht die Möglichkeit bei deren Berührung einen elektrischen Schlag zu bekommen. Die Erdung hingegen leitet den Strom zuverlässig ab und kann daher tragische Unglücke verhindern.

Wann braucht eine Lampe eine Erdung?

An einer Lampe der Schutzklasse 1 findet man stets drei Drähte. Neben der meistens schwarz oder braun ummantelten, stromführenden Phase L sind das der blaue oder graue Neutralleiter N sowie der gelbgrün ummantelte Schutzleiter PE.

Diese Drähte werden über eine Lüsterklemme mit ihren aus der Decke beziehungsweise der Wand ragenden Gegenstücken verbunden. In Altbauten ist der Schutzleiter allerdings oftmals nicht vorhanden, da es diese Form der Absicherung früher nicht gab. Trotzdem kann und muss die Lampe über den Schutzleiter gesichert werden.

Im benannten Fall verbindet man ihn so mit der Wand oder der Decke, dass entstehende Fehlströme in der Lampe darüber sicher in die Erde geleitet werden. Am besten eignet sich für die Erdung ein leitendes Element, beispielsweise ein Stahlträger oder ein Heizungsrohr.

Was passiert, wenn eine Steckdose keine Erdung hat?

Eine klassische Schuko-Steckdose besitzt nicht nur die beiden Öffnungen für die Drähte L und N, sondern auch die seitlichen Metallklammern. Diese sind mit dem Schutzleiter beziehungsweise der Erdung verbunden und sorgen dafür, dass entstehende Fehlströme in angeschlossenen Geräten sicher abgeleitet werden.

Ist eine solche Erdung nicht vorhanden (also die Steckdose lediglich zweipolig angeschlossen), so ist diese Notfallsicherung nicht mehr gewährleistet. Im Fall von technischen Defekten an Geräten, die über die Steckdose betrieben werden, können leitfähige Teile unter Strom stehen und bei Kontakt zu einem elektrischen Schlag führen.

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