Fliesen auf Holz

Entweder man hat sich den mittlerweile weit verbreiteten Trend angeschlossen, altes mit neuen zu verbinden oder man zählt sich zu denen, welche bei einer Renovierung eine böse Überraschung erleben. In beiden Fällen kann man schnell vor unvorhergesehenen Problemen stehen, wie zum Beispiel Holzfußböden welche eher in einer Fliesenoptik erstrahlen sollen.

Möchte man beim Fliesen den Untergrund aus Holz bewahren, so sind genaue und teils aufwendige Vorarbeiten erforderlich. Denn Holz erweist sich nicht gerade als ideales Grundmaterial für Keramikfliesen. Durch das Betreten der Fliesen auf Holz kommt es zu Schwingungen, ebenso erfährt das Holz durch Feuchtigkeitsschwankungen Schwind- und Quellbewegungen.

Diese Bewegungen können von den starren Fliesen nicht aufgenommen werden. Die Folgen sind: Rissbildungen in den Fugen oder das Ablösen der Fliesen vom Holzuntergrund. Schlimmstenfalls können sogar die Fliesen einreißen. Auch im Garten ist das Entkoppeln auf dem Bodenbelag Balkon sehr wichtig.

Bei bereits vorhandenen Fliesenböden, welche diese Erscheinungen aufweisen, ist es von Nöten, dass Sie diese von den Fliesen und den Kleberresten befreien.

Fliesen auf Dielenboden

Wenn Sie den Dielenboden gründlich gereinigt haben, dann müssen Sie als erstes den Boden auf Schwingungen überprüfen und diese beseitigen. Lose Dielenbretter sollten Sie mit dem Untergrund verschrauben und beschädigte Dielen sind durch neue Dielenbretter zu ersetzen.

Desweiteren müssen vorhandene Risse und Löcher verschlossen werden. Für diese Maßnahme können Sie unter anderem Acryl verwenden. Nachfolgend sind das Anschleifen des Dielenbodens sowie eine erneute gründliche Reinigung non Nöten. Für einen bestmöglichen Reinigungseffekt empfiehlt sich ein Staubsauger.

Danach ist ein Anstrich mit einer wassersperrenden Haftgrundierung erforderlich. Wie der Name schon vermuten lässt, sorgt dieser Anstrich unter anderem dafür, dass folgende Materialien wie zum Beispiel die Ausgleichsmasse auf den Holzdielen haften bleiben. Eine weitere wichtige Eigenschaft ist, dass die Grundierung als Wassersperre dient und somit das Saugverhalten der Oberfläche reguliert. So wird unter anderem verhindert, dass das Holz nicht zu schnell das Wasser aus der Ausgleichsmasse zieht und somit keine Treppchenbildung entsteht.

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Da in der Regel alte Dielenböden mehrere Unebenheiten aufweisen, ist eine weitere Behandlung des Dielenbodens erforderlich um eine einheitlich glatte Ebene zu erzielen.

Dies bewirken Sie mit einer Holzausgleichsmasse oder auch Nivelliermasse genannt. Eine Holzausgleichsmasse ist speziell für das Ausgleichen von Holzböden entwickelt worden, denn sie kann durch den Anteil bestimmter Fasern bis zu einen gewissen Grad Schwingungen und Dehnungen ausgleichen.

Bevor die Bodenausgleichsmasse angerührt und verteilt wird, sollten Sie an allen Wänden Randdämmstreifen anbringen, um ein unterlaufen der Masse zu verhindern. Zur Befestigung dieser Dämmstreifen eignet sich Silikon recht gut. Außerdem ist das Ausbringen eines Armierungsgewebes auf den grundierten und abgetrockneten Dielenboden erforderlich. Durch die Faserverstärkung dieses besonderen Gewebes kann die Spannungsaufnahme der Ausgleichsmasse noch zusätzlich erhöht werden. Das Armierungsgewebe wird in Bahnen verlegt, die sich ca. 5 cm überlappen und anschließend mit einem Tacker fixiert werden.

Nun geht es an das Anmischen der Ausgleichsmasse.

Mit einem elektrischen Rührquirl rühren Sie jetzt nach Herstellerangaben die Ausgleichsmasse an. Nach dem Anrühren lassen Sie die Masse ca. 2 min ruhen und durchmischen sie erneut kurz mit dem Quirl. Die Konsistenz ist äußerst wichtig bei diesem Arbeitsgang, denn dadurch wird ermöglicht, dass sich die Bodenausgleichsmasse weitestgehend von alleine gleichmäßig verteilen kann.

Anschließend müssen Sie diese Masse auf die Dielen verschütten. Um eine gleichmäßige Verteilung und schnellere Arbeitsweise zu begünstigen, ist es ratsam einen angemischten Mörtelkübel zuerst in einer Ecke auszuschütten und unmittelbar danach einen zweiten Kübel in der anliegenden Ecke. Die selbstständige Verteilung können Sie mit einer Zahnkelle, einen Wasserschieber oder einen Gummiwischer begünstigen.

Haben Sie die gewünschte Dicke der Schicht erreicht, dann müssen Sie jetzt die Ausgleichsmasse entlüften. Das heißt, dass entstandene Blasen, die durch das Schütten und Verteilen entstanden sind, beseitigt werden müssen. Dies gelingt sehr gut mit einer Stachelwalze. Alternativ empfiehlt sich hierfür ein Straßenbesen. Eine zusätzliche Glättung erzielen Sie mit einem Glättschwert.

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Jetzt ist das Trocknen der Bodenausgleichsmasse erforderlich. Während der Trockenperiode muss eine Temperatur von mindestens 10 Grad gewährleistet werden. Ideal wären 15 Grad. Weiterhin ist Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung über diesen Zeitraum zu vermeiden. Die Trocknung muss außerdem auf natürliche Weise erfolgen und nicht mit Entfeuchtern beschleunigt werden. Beim Aufbringen von Fliesen auf der Ausgleichsmasse ist eine Trockenzeit von einem Tag ausreichend.

Um noch zusätzlich eine Übertragung der Schwingungen und Spannungen vom Untergrund auf den Oberflächenbelag (Fliesen) zu reduzieren, ist jetzt das Verlegen von Entkopplungsmatten erforderlich. Durch die mehrschichtige Beschaffenheit dieser Matten wird eine Übertragung verringert oder gar absorbiert. Ein weiterer positiver Effekt solcher Entkopplungsmatten ist, dass sie eine gewisse Trittschallminderung erzielen.

Je nach Hersteller kann man sich zwischen zwei Verlegungsvarianten entscheiden. Zum einem ist eine lose Verlegung möglich, zum anderen können Sie die Matten auch komplett verklebend verlegen. Wenn Sie sich für das Verkleben entschieden haben, ist die Verwendung eines hochflexiblen Fliesenklebers erforderlich, denn dadurch entsteht ein guter Haftverbund und es werden eventuell auftretende Bewegungen reduziert. Mit Hilfe dieses Hochflex-Klebers werden die Entkopplungsmatten ganzflächig Stoß an Stoß auf den Boden verklebt. Ein Reibbrett ist für das Andrücken sehr hilfreich.

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Nachdem die Entkopplungsmatten fest mit dem Untergrund verbunden sind, kann jetzt mit dem Kleben der Fliesen fortgefahren werden.

Für den Fliesenkleber ist ebenso ein hochflexibler Fliesenkleber notwendig. Nach dem Anrühren des Klebers können Sie nun abschnittsweise den Kleber verteilen. Dadurch kommen Sie nicht in Zeitverzug und verhindern so, dass der Kleber abbindet und somit seine Klebeigenschaft verliert. Bereits abgebundener Kleber darf nicht weiter verwendet werden und muss somit entfernt werden.

Das Verteilen des Klebers mit einem Zahnspachtel gewährleistet eine schnelle Verteilung und eine optimale Klebwirkung. Die Zahntiefe ist abhängig von der Fliesengröße. Diesbezüglich empfiehlt sich eine Beratung beim Fliesenkauf. Bei der Verteilung ist es sehr wichtig, dass die Stege welche der Spachtel hinterlässt stehen bleiben. Zerlaufen sie, dann haben Sie den Kleber zu dünn angemischt.

Haben Sie nun den hochflexiblen Kleber mit dem Zahnspachtel verteilt, dann können Sie jetzt Fliese für Fliese auf den Kleber setzen. Leichtes Drücken fixiert dabei die Fliese. Für den richtigen Fliesenabstand und eine gleichmäßige Fugenbreite sind Fugenkreuze hilfreich. Diese gibt es je nach Wunsch in verschiedenen Größen. Beim Wandanschluss ist jedoch darauf zu achten, dass Sie einen Abstand von ca. 3-5 mm zwischen Wand und Fliese belassen. Dieser Abstand lässt genügend Raum für Ausdehnungen.

Nachdem der Fliesenboden fertig gefliest ist, sollten Sie unbedingt die Trockenzeit laut Herstellerangaben einhalten, bevor Sie die Fläche erneut betreten um weitere Arbeiten durchzuführen!

Bevor Sie fortfahren, müssen jetzt die überstehenden Dämmstreifen mit einem scharfen Messer, wie zum Beispiel einem Cuttermesser, entlang der Bodenfliesenoberfläche abgeschnitten werden.

Im nächsten Arbeitsschritt schenken Sie der Scheuerleiste ihre Aufmerksamkeit. Sie schützt den unteren Bereich einer Wand, der als Sockel bezeichnet wird, vor Beschädigungen und Verschmutzungen beim Reinigen des Fliesenbodens. Weiterhin wird durch die Scheuerleiste der Fliesenboden endgültig versiegelt, sodass beim Fliesen Verfugen  keine Feuchtigkeit im Bad in den Fliesenuntergrund eindringen und ihn somit zerstören kann.

Beim Fliesen verlegen ist das Anbringen der Scheuerleiste wichtig

Scheuerleisten (Sockelleisten) werden aus verschiedensten Materialien angeboten. Sei es aus Kunststoff, Holz oder Keramik, entscheidend für die Verwendung ist hier der Geschmack für schönere Fliesen sehr vielfältig.

Fällt die Entscheidung auf Keramik, so werden die Sockelfliesen, welche im Fachhandel in der Regel auch Riemchen genannt werden, im unteren Bereich der angrenzenden Wände des Fliesenbodens, auch als Wandanschluss bezeichnet, an den Wänden verklebt. Die Verwendung von Riemchen ist allerdings die kostenintensivere Variante. Eine preiswerte Alternative ist das Zuschneiden der Sockelfliesen aus den bereits verwendeten Fliesen für den Boden. Allerdings sollten Sie bei dieser Möglichkeit einen Fliesenschneider zur Hilfe nehmen um zu gewährleisten, dass alle Zuschnitte gleich breit und lang sind.

Außerdem müssen Sie beim Ankleben an die Wand auf die richtige Position achten. Die glasierte Seite der zugeschnittenen Fliesen bildet die Sichtseite, also nach oben zeigend.   Den Kleber bringen Sie hier auf der Fliese auf, wodurch verhindert wird, dass unnötig viel Kleber an der Wand verteilt wird. Die Sockelfliesen sollen nicht direkt auf den Bodenfliesen aufsitzen, auch hier ist ein Abstand von ca. 3-5 mm ratsam. Um diesen Abstand einheitlich zu realisieren, ist die Verwendung von Distanzstücken sehr hilfreich.

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Wenn die Fliesen, aus denen Sie die Riemchen selbst geschnitten haben, eine Stärke von 3-5 mm nicht überschreiten, dann können Sie streifenförmige Abschnitte als Distanzstücke verwenden. Andernfalls eignen sich dazu auch Reste aus Pappe mit gleicher Stärke. Die Distanzstücke legen Sie einfach zwischen Bodenfliese und Sockelfliese. Die Fugenbreite ergibt sich aus der Flucht der Fugen der Bodenfliesen. Zur Erleichterung eignen sich auch hier die bereits erwähnten Fugenkreuze, die Sie für die Fugen der Bodenfliesen verwendet haben.

Nach dem Verkleben der Boden- und Sockelfliesen und einer ausreichenden Trockenzeit folgt das Verfugen der Fliesen. Auch hier ist ein hochflexibler Fugenmörtel unabdingbar. Dieser wird nach dem Anmischen auf den Fliesenbelag verteilt und anschließend mit einen Gummirakel in die Fugen eingeschlämmt. Für das Einschlämmen empfiehlt sich eine Bewegung schräg zum Fugenverlauf. Sobald der Mörtel angezogen hat (eine matte Filmbildung) kann die Fliesenfläche und der Fliesensockel nun mit einem Schwammbrett oder alternativ mit einem Schwamm gereinigt werden.

Abschließend Versiegeln nicht nur Fliesenleger die Anschlussfuge zwischen Bodenfliesen und Wandfliesen mit einem dehnungsfähigen Silikon. Das schließen der Dehnungsfuge ist sehr wichtig.

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Fliesen auf Holzspanplatten

Heutzutage ist das Verlegen von Fliesen auf Holz, wie zum Beispiel Holzspanplatten möglich. Dies wird durch die Entwicklung moderner Baustoffe, die Schwingungen und Dehnungen bis zu einen gewissen Grad absorbieren können, gewährleistet.

Zieht man die Verlegungsmethode von Fliesen auf Spanplatten in Betracht, so sind allerdings auch hier einige wichtige Sachen zu bedenken! Besonders Naturstein ist sehr empfindlich.

Da Spanplatten bekanntlich aus Holz hergestellt sind, bringen sie Eigenschaften mit sich, welche für eine Untergrundkonstruktion von starren Böden wie Stein oder Keramik unerwünscht sind. Durch die Aufnahme von Feuchtigkeit dehnen sich Spanplatten aus. Entweicht die Feuchtigkeit ziehen sie sich zusammen. Somit ist eine Spanplatte immer in Bewegung. Hinzu kommen Bewegungen in vertikaler Richtung, die durch Schwingungen beim Belasten der Platten, wie beim Betreten, entstehen. Wirkt man diesen Eigenschaften nicht entgegen, kann es zum Lösen der Fliesen oder sogar zum Bruch der Fliesen kommen.

Deshalb ist es zwingend von Nöten diese ungewollten Begleiterscheinungen zu reduzieren. Wie beim Verlegen von Fliesen auf Holzdielen, ist beim Verlegen von Fliesen auf Spanplatten der Erste Schritt, die Übertragung der Schwingungen aus der Unterbaukonstruktion auf die Spannplatten zu minimieren.

Zwar werben viele Hersteller durch ihre Angebote an modernen Materialien mit einer direkten Verlegung auf Spanplatten, aber dennoch empfehlen sich zusätzliche Maßnahmen, um lange eine Fliesenoberfläche ohne Risse zu haben.

Danach muss gewährleistet sein, dass die Oberfläche der Platten trocken, eben und sauber ist. Wenn Sie den Aussagen der Hersteller zu 100 % vertrauen, dann ist als Vorbereitung lediglich eine spezielle Haftgrundierung vor dem Verkleben der Fliesen erforderlich.

Wollen Sie aber lieber einen sicheren Weg gehen, bedarf es einiger weiterer Arbeiten. Zunächst ist auch in diesem Fall das Grundieren der Spanplattenoberfläche mit einer wassersperrenden Haftgrundierung erforderlich.

Nach entsprechender Trockenzeit laut Hersteller, kleben Sie jetzt sogenannte Entkopplungsmatten, welche es bereits ab einer Stärke von gerade mal 3 mm gibt, auf die vorbehandelte Spanplattenoberfläche. Dabei müssen Sie zu den angrenzenden Wänden einen Abstand von ca. 5mm einhalten. Dieser Abstand gewährleistet später genügend Freiraum zur Dehnung. Die Matten nehmen eventuell entstehende Schwingungen auf.

Durch den besonderen Aufbau der Entkopplungsmatten werden diese Schwingungen im inneren festgehalten und somit nur zu geringen Teilen übertragen. Desweiteren haben sie gleichzeitig eine trittschall- und wärmedämmende Wirkung. Zum Verkleben dieser Matten ist es ratsam einen hochflexiblen Fliesenkleber zu verwenden, denn dieser erhöht des Weiteren die Schwingungsaufnahme.

Um eine Übertragung von Bewegungen und Schwingungen der Holzspanplatten noch weiter zu mindern, ist es angebracht, anschließend ein so genanntes Gitexgewebe auf die Entkopplungsmatten auszubringen. Dieses Armierungsgewebe müssen Sie in einzelnen Bahnen auslegen, wobei diese Bahnen jeweils ca. 5 cm überlappen sollten.

Im Anschluss verspachteln Sie dieses Gewebe mit einem hochflexiblen Fliesenkleber auf den Entkopplungsmatten. Durch den Einsatz einer Glättkelle ist diese Arbeit auch für ungeübte relativ schnell zu bewältigen.

Nun benötigt der Boden eine erneute Trockenzeit nach Herstellerangaben. Währenddessen sollten Sie darauf achten, dass eine Temperatur von 10 Grad nicht unterschritten wird. Weiter ist für eine optimale Trocknung wichtig, dass Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung verhindert werden müssen.

Bevor mit dem Verlegen der Fliesen begonnen wird, ist es vorteilhaft zu überprüfen, ob die Tür freigängig ist. Je nach Bedarf sind folglich Tür und/oder Türzarge zu kürzen.

Da der Untergrund zum Fliesen vorbereitet ist, kann nunmehr der hochflexible Fliesenkleber angemischt und die Fliesen im Dünnbettverfahren verlegt werden. Um nicht in Zeitverzug zu geraten, empfiehlt sich den Kleber abschnittsweise zu verteilen. Das Verteilen geht mit einem Zahnspachtel gut von der Hand.

Nach Einhalten der Trockenzeit können Sie die Fliesenfläche mit einem hochflexiblen Fugenmörtel verfugen. Den auf den Fliesen ausgebreiteten Fugenmörtel verteilen Sie am besten mit einen Gummirakel schräg zur Fuge. Mörtelrückstände lassen sich mit einem Schwamm entfernen.

Nachdem Sie eine weitere vom Hersteller vorgegebene Trockenzeit eingehalten haben, kann sich dem Sockelfliesen gewidmet werden. Sie werden ebenso mit einem hochflexiblen Fliesenkleber an die Wand geklebt und anschließend mit einem Hochflex-Fliesenmörtel verfugt. Abschließend wird der Fliesenboden komplett versiegelt. Dafür wird die Wandanschlussfuge mit dehnungsfähigen Acryl- oder Silikondichtstoff verschlossen. Hier ist das richtige Silikonfugen ziehen sehr wichtig.

Video für die Untergrundvorbereitung für Fliesen auf Holz verlegen

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