Was ist Estrich

Grundwissen - Welche Arten von Estrich gibt es

Estrich bezeichnet den Aufbau des Fußbodens als Untergrund. Abhängig von der Art und Ausführung wird Estrich auf einem Boden genannt, der fertig und nutzbar ist. Im Grunde genommen stellt Estrich also ein Bauteil dar, welches sich auf einem festen Untergrund befindet. Estrich wird aus körnigen oder flüssigen Material hergestellt. Estrich braucht ein bisschen Zeit um zu erhärten. Die Zeit der Härtung hängt vom Material ab. Estrich findet man öfters auf der Geschossdecke.

Estrich hat die Aufgabe Unebenheiten auf dem Boden auszugleichen. Selbst wenn man einen Plan für den Bau eines Hauses erstellt, kann man nie hundertprozentig davon ausgehen, dass der Boden glatt ist. Hier kommt der Estrich ins Spiel. Estrich gleicht Unebenheiten und Höhenunterschiede aus. Der Fußboden wird mithilfe von Estrich auf die Verlegung von Fußbodenbelägen vorbereitet. Gleichzeitig besitzt Estrich auch noch eine weitere Aufgabe. Es wird als Wärme- und Trittschalldämmung eingesetzt. Estrich kommt eine besondere Bedeutung zu beim Verlegen von Fußbodenheizungen. Estrich schützt die Heizelemente vor den täglichen Belastungen.

Estrich besitzt hervorragende Eigenschaften, und wird von vielen Anwendern von seiner ausgezeichneten Festigkeit gelobt. Als Zementestrich wirkt Estrich sehr unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Dies stellt natürlich einen großen Vorteil dar, wenn man Estrich im Außenbereich einsetzen will. Auf der anderen Seite braucht der Estrich als Zementestrich sehr lange bis er getrocknet ist. Bis zum Verlegen von Estrich bis zum Legen des Fußbodenbelags können mehrere Wochen vergehen. Insofern braucht man viel Geduld, wenn man mit Estrich arbeiten will.

Der Anhydritestrich, welcher auch als Estrich bekannt ist, trocknet wesentlich schneller aus. Daher ist es auch kein Wunder, dass er an Bedeutung zugenommen hat. Der Anhydritestrich kann sehr einfach verlegt werden, und ist umweltfreundlicher als andere Arten von Estrich. Dank seiner ausgezeichneten Wärmeleitfähigkeit kann er sehr gut in Kombination mit einer Fußbodenheizung eingesetzt werden. Auf der anderen Seite ist Anhydritestrich wesentlich empfindlicher gegenüber Feuchtigkeit.

Wie ist der Aufbau von einem Estrich

Estrich ist vielseitig einsetzbar. Er kann nicht nur als Untergrund für andere Bodenbeläge eingesetzt werden, sondern ist auch als eigenständiger Bodenbelag einsetzbar. Estrich kann im Keller, in der Garage und sogar in Wohnräumen verwendet werden. Verwendet man Estrich für den Bodenbelag, so wird man sich sicherlich an der Eleganz erfreuen. Natürlich gibt es auch ganz besondere Sichtestriche, die individuelle Muster erzeugen. Durch Beimengungen von Buntzement und Schleifen können diese besonderen Muster erschafft werden.

Was den genauen Aufbau angeht, so ist ersichtlich, dass Estrich körnig ist und eine raue Oberfläche besitzt. Die Oberfläche kann man zwar schleifen, allerdings ist immer eine Gefahr eines zu starken Abriebs gegeben. Weiterhin könnte bei falschem Schleifen der Boden beschädigt werden. Weiterhin kann der Estrich auch durch Flüssigkeiten beschädigt werden, die auf dem Boden auslaufen. Und schließlich kann Estrich nur sehr schwer von Flecken geschützt werden, auch wenn man ein sorgfältiges Schleifen in Betracht zieht.

Estrich besitzt zudem unterschiedliche Möglichkeiten der Oberflächenbeschichtung. Bevor man Estrich verwendet, lohnt sich die genaue Auseinandersetzung mit den verschiedenen Beschichtungen der Oberfläche. Grundsätzlich bildet Epoxidharz die Basis für den leistungsfähigsten Estrich Beschichtungen. Die Oberflächenbeschichtungen auf der Basis von Harz kann man sehr leicht anstreichen. Sie besitzen einen glänzenden Ton und sind äußerst stabil.

Durch einen derartigen Anstrich wird Estrich gegenüber Flüssigkeiten unempfindlich, womit der Schutz natürlich angemessener ist. Die Oberflächenbeschichtung auf der Basis von Epoxidharz sorgt auch für gelungenen Schutz gegenüber mechanischem Abrieb sowie Beschädigungen und Flecken. Die Oberfläche kann sehr leicht gereinigt werden. Schaut man sich auf dem Markt für Estrich-Beschichtungen um, so wird man kaum Alternativen finden, die besser als Epoxidharz-Beschichtungen sind. Die einzige Alternative, die in Betracht kommt, ist eine Nano-Beschichtung. Diese weist besondere Eigenschaften auf, und stellt somit eine weitere interessante Beschichtung von Estrich dar.

Was gibt es für Estricharten

Bei Estrich unterscheidet man zwischen verschiedenen Formen. Bevor man Estrich verwendet, lohnt es sich hier einen genaueren Blick auf die verschiedenen Estricharten zu legen und sich die passende Form herauszusuchen. Im Folgenden haben wir die verschiedenen und wichtigsten Arten aufgelistet und beschrieben, damit sich der Interessent einen besseren Überblick über die Möglichkeiten von Estrich verschaffen kann.

Betonestrich

Betonstrich kann man als Bauteil bezeichnen, welches sich auf festem Untergrund befindet. Betonestrich ist überwiegend für die Herstellung von Beton, und Verbundestrich geeignet. Weiterhin ist Betonestrich geeignet für Betonarbeiten und kann genutzt werden als Trennanlage. Des Weiteren ist Betonestrich sehr widerstandsfähig gegenüber Frost. Wirft man einen Blick auf die Eigenschaften von Betonestrich, so kann man schlussfolgern, dass die Körnung zwischen 0 bis 8 mm liegt.

Eine gröbere Körnung kommt vor im industriellen Bereich. Auch die Schichtdicke ist nicht geringer als 40 mm. Die Verarbeitungstemperatur liegt niemals geringer als bei 5 Grad. Gleichzeitig steigt die Temperatur nicht über 30 Grad hinaus. Die Druckfestigkeit liegt bei über 30 N/mm2. Die Verarbeitungszeit von Betonestrich beträgt eine Stunde. Man muss bis zu 3 Tage warten bis die bearbeitete Fläche belastet werden kann.

Voll belastet werden kann die Fläche erst nach 28 Tagen, also rund 4 Wochen. Wenn der Betonestrich aufgetragen wurde, muss man ihn vor einer schnellen Austrocknung schützen. Witterungseinflüsse sind ebenfalls zu vermeiden.

Fließestrich

Fließestrich stellt eine Art Trockenmörtel dar. Er wird mit Wasser angerührt und mit einer großen Mischpumpe geliefert. Dem Estrich wird also ein Fließmittel zugegeben, welches ihn sehr weichmacht. Auf diese Weise wird der Fließestrich alleine eben. Der wohl bekannteste Fließestrich ist der Zementestrich. Die besonderen Vorzüge von Fließestrich sind der unkomplizierte Einbau.

Eine körperliche Anstrengung ist daher nicht notwendig und man spart viel an Zeit und Energie. Der Fließestrich gewährleistet zudem eine glatte Oberfläche und führt nur zu sehr geringen und gar keinen Verformungen. Mit seinen Eigenschaften ist der Fließestrich optimal für Fußbodenheizungen geeignet. Fließestrich besitzt eine flüssige Masse, welche die Heizungsrohre umschließt, und das ohne die Bildung von Hohlräumen. Dies hat natürlich viele Vorteile für die Energienutzung. Und schließlich ist der Fließestrich bereits nach 5 Tagen belastbar.

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Was die Nachteile angeht, so ist der Fließestrich kälteempfindlich, wenn wir über den Zementestrich reden. Zudem besitzt der Zementstrich als Fließestrich sehr lange Trocknungszeiten und einen großen Feuchtigkeitseintrag. Der Anhydritestrich als Fließestrich ist feuchtigkeitsempfindlich.

Trockenestrich

Trockenestrich bedeutet, dass ein Verbund, bestehend aus vorgefertigten Platten, verlegt wird. Der Verbund aus den Platten wird in einem nächsten Schritt verklebt. Der wohl größte Vorteil von Trockenestrich ist, dass man keine langen Wartezeiten befürchten muss. Denn Estrich muss ja nicht trocknen. Des Weiteren wird im Vergleich mit Fließstrich das Haus nicht einer hohen Feuchtigkeit ausgesetzt.

Weitere Vorteile von Trockenestrich sind der leichte Aufbau sowie die geringe Höhe. Kurz gesagt stellt Trockenestrich also eine praktische und einfache Alternative zum flüssigen Estrich dar. Der Trockenestich kann einfach und schnell verlegt werden. Und besonderes technisches Geschickt braucht man zum Verlegen auch nicht. Durch seine hervorragenden Eigenschaften kann der Trockenestrich an sämtliche Bauformen angepasst werden. Es dauert nur 24 Stunden bis der Trockenestrich weiterverarbeitet werden kann.

Im Vergleich muss man bei Zementestrich bis zu vier Wochen warten, bis er belegt werden kann. Und schließlich braucht man beim Trockenestrich keine Pumpe oder Mischer. Der Trockenestrich kann auch bei kalten Temperaturen im Außenbereich verlegt werden. 5 Grad sind hier ausreichend.

Auf der anderen Seite muss man aber beachten, dass der Untergrund komplett glatt sein muss. Ist der Boden schief, so muss dieser vorher ausbalanciert werden. Weiterhin ist Trockenestrich nicht gut mit einer Fußbodenheizung kombinierbar. Und als Tritt- oder Wärmeschalldämmung taugt Trockenestrich auch nichts, weil es viel zu dünn ist. Daher kann der Trockenestrich auch nicht als Fußbodenbelag verwendet werden. Und wenn man den Trockenestrich nicht richtig verlegt, kann er empfindlich gegenüber Feuchtigkeit werden.

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Was benötige ich zum Estrich verlegen

Um Estrich zu verlegen ist der Einsatz folgender Materialien und Werkzeuge zu empfehlen.

Materialien:

  • Dämmplatten aus Polystyrol
  • PE-Abdeckfolie
  • Estrich
  • Schnellestrich

Werkzeuge:

  • Cuttermesser
  • Wasserwaage
  • Betonmischmaschine
  • Schaufel

Diese Materialien bekommt man in jedem Baumarkt. Es empfiehlt sich das Personal im Baumarkt oder im Fachgeschäft anzusprechen, um auch die richtigen Materialien und Werkzeuge zu bekommen.

Was kann ich als Estrichdämmung verwenden

Die Frage nach der richtigen Dämmung orientiert sich häufig an den Gegebenheiten. Eine Dämmung kommt immer dort zum Einsatz, wo ein geheizter und ungeheizter Raum liegt. Die Form der Dämmung kann hier ganz verschieden sein. Beispielsweise kann dies also zwischen geheiztem Erdgeschoss und einem kalten Erdreich sein. Ob eine Fußbodenheizung vorhanden ist oder nicht, das spielt ebenfalls eine Rolle dafür wie der Estrich sowie die Dämmung darunter ausgebaut werden.

Man unterscheidet zudem zwischen Schüttdämmung, Trittschalldämmung und Plattendämmung. Gehen wir diesen Arten von Estrichdämmung auf den Grund.

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Schüttdämmung

Schüttdämmungen implizieren, dass sie einfach aufgeschüttet werden. Sie gelten als praktisch, weil sie die Fähigkeiten Rohrleitungen und Unebenheiten problemlos überdecken. Kein Wunder, denn Schüttdämmungen bestehen aus Styroporbeton-Kügelchen, und sind in ihrer Handhabung sehr einfach. Sie besitzen aber im Vergleich zu Dämmplatten schlechtere Dämmwerte. Und schließlich sind sie leider auch teurer als andere Formen von Dämmungen.

Plattendämmung

Im Vergleich zur Schattdämmung ist die Plattendämmung mit besseren Dämmwerten versehen und in ihrer Anschaffung geringer als die Schüttdämmung. Dämmplatten werden ferner auch als EPS Platten oder EPS Platten bezeichnet. Dazu müssen die bestehenden Leitungen aufgeschnitten werden.

Dazu dürfen auf den Unebenheiten keine Bodenplatten vorhanden sein, welche Einfluss auf die Lage der einzelnen Platten haben. Styrodur Platten (XPS) eignen sich zudem auch für die Nutzung im Keller, weil sie unempfindlich gegenüber Druck und Wasser sind.

Trittschalldämmung

Die Trittschalldämmung kommt normalerweise direkt auf die Platten drauf. Hier muss man nicht darauf achten, dass man die richtigen Platten verwendet. Sofern man später auf dem Boden Fliesen legen möchte, so darf man sich nur TDPT-Platten bedienen. Diese sind nämlich selbst unter Druckentstehung nicht komprimierbar. Diese Informationen kann man auch auf den Angaben des Herstellers sehen.

Werte wie 30/25 bedeuten 30 mm stark. 25 bedeutet unter Last. Und Platten, die nicht komprimierbar sind, besitzen den Wert 30/20. Diese Angaben sind sehr wichtig zu berücksichtigen, da ansonsten die Fliesen springen, weil sie nicht geformt werden können.

Wie lange muss Estrich trocknen

Neben dem Härten ist auch das Trocknen des Estrichs wichtig. Ein wasserbasierter Estrich härtet viel schneller als Fließestrich. Die Gefahr der Rissbildung ist umso höher je höher die Trocknungszeit ist. Es ist darauf zu achten, dass die Trocknung möglichst homogen erfolgt. Wenn zu viel Wärme während der externen Bestrahlung auf den Estrich gegeben wird, so können Risse entstehen.

Bei dem Trocknen muss man vorsichtig sein. Denn wenn ein Estrich fest genug ist, heißt das noch lange nicht, dass er einfach begehbar ist. Grundsätzlich braucht Estrich ausreichend Wasser, damit er ausgehärtet werden kann. Da Estriche nach unten hin isoliert sind, kann das Wasser auch nur nach oben entweichen. Das gleiche gilt für Lösungsmittel. Wenn man den Estrich zu früh versiegelt durch beispielsweise Laminat, Fliesen oder Ähnlichem, kann es zur Schimmelbildung kommen.

Und eine Reparatur kann teuer werden. In diesem Fall spricht der Fachmann von der sogenannten „Ausgleichsfeuchte“. Diese wird erreicht, wenn die Restfeuchte des Estrichs die gleiche Feuchte wie die Luftfeuchtigkeit der Umgebung besitzt. Wenn der Estrich bis zu diesem Wert austrocknet, dann bleibt die Restfeuchte bestehen und diffundiert nicht weiter nach außen.

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Die Frage ob ein Estrich trocken ist, lässt sich nicht so leicht beantworten. Grundsätzlich kann die Antwort auf diese Frage wie folgt herausfinden: Man schneidet aus einer durchsichtigen Folie ein Quadrat, welches eine Kantenlänge von 30 cm besitzt. Dann klebt man es auf dem Boden fest. Man muss darauf achten, dass die Unterseite der Folie luftdicht verschlossen ist. Wenn sich unter der Folie keine Kondenströpfchen bilden, kann man davon ausgehen, dass der Estrich bereits trocken ist.

Einen Unterschied zwischen Trockenzeit und Härtezeit gibt es nur bei den Estrichen, die auf Wasser basieren sowie beim Zementestrich und Calciumsulfat Estrich. Thermische Estriche sowie diese, die auf Lösemittel basieren, sind mit dem Aushärten bereits ausgetrocknet. Bei Magnesia- und Kunstharzestrichen kann noch einige Zeit das Ausdampfen von Lösungsmitteln geschehen. Daher sollte man immer auf eine gute Belüftung achten.

Fließestriche besitzen die längste Trocknungszeit. Durch Diffusion muss der hohe Wassergehalt wieder aus dem Material entwichen. Was Zementestriche angeht, so sind diese im Trocknen sehr gut. Calciumsulfat Estriche sind was das Trocknen angeht wesentlich empfindlicher.

Beim Trocknen sollte man folgende Arbeitsschritte einhalten:

  1. Nach dem Einbringen: Der Estrich muss ruhen und darf innerhalb der nächsten 48 Stunden auf keinen Fall betreten werden. Weiterhin sollte man die Durchlüftung reduzieren und sämtliche Fenster und Türen schließen. Der Fließestrich muss nämlich gegen Zugluft und Sonneinstrahlung geschützt werden.
  2. Nach 48 Stunden: Nach etwa zwei Tagen kann man damit beginnen eine gute Durchlüftung zu gewährleisten. Dazu öffnet man alle Fenster und Türen.
  3. Berechnen der Trocknungszeit: Bei Fließestrichen muss man darauf achten, dass die Trocknungszeit im Quadrat zur Schichtdicke verläuft. Hierzu kann man sich folgender Faustformel bedienen:
    • Tage der Trocknungszeit = d2 x 1,6
    • Beispiel:
    • 1 cm Schichtdicke entspricht 2 Tage Trocknungszeit
    • 2 cm entspricht 7 Tage
    • 3 cm entspricht 15 Tage
    • 4 cm entspricht 26 Tage

Bei vier Zentimetern befindet man sich bereits in der Mindestdicke, die für Fußbodenheizungen gilt. Diese Formel bietet eine erste grobe Orientierung für die Trocknungszeit. Die Trocknungszeit hängt weiterhin von künstlichen und natürlichen Faktoren ab.

Auf die Praxis bezogen muss man mehrere Wochen für die Trocknungszeit einkalkulieren. Diese Trocknungszeit gilt auch für Fußbodenheizungen. Im Winter dauert das Trocknen sogar länger.

Wie tue ich Estrich schleifen

Estrich kann man grundsätzlich problemlos schleifen. Dazu nutzt man am besten eine Schleifmaschine, die für den Einsatz von Estrich geeignet ist. Da sich während des Schleifens viel Staub bildet, verwendet man am besten eine Schutzbrille und Staubschutzmaske. Eine gute Schleifmaschine bekommt man in einem Baumarkt oder Fachgeschäft. Da das Angebot von Schleifmaschinen heutzutage sehr groß ist, sollte man am besten sich beraten lassen.

Warum aber muss man Estrich schleifen?

Estrich muss geschliffen werden, wenn der Estrich nach Entfernen des alten Bodenbelages als neuer Bodenbelag eingesetzt wird. In der Regel sind noch viele Reste vom vorherigen Bodenbelag vorhanden, die man unbedingt entfernen sollte. Durch das Schleifen wird die Fläche geglättet und für den neuen Bodenbelag vorbereitet.

Weiterhin sollte man Estrich schleifen, um oberflächliche Risse einfach wegzuschleifen. Dies ist insbesondere bei Rissen der Fall, die nicht tief reichen. Dies geht auch damit einher, dass man mit dem Schleifen eine schönere Oberfläche erhalten möchte. Das Schleifen hilft hier die Oberfläche möglichst glatt zu schleifen.

Weiterhin kann es in manchen Umständen auch passieren, dass der Estrich zu hoch geworden ist. In diesem Fall kann man beispielsweise den Estrich schleifen, der sich im Durchgang einer Tür befindet. Auf diese Weise kann man gewährleisten, dass sich die Tür schließt.

Und schließlich müssen auch alte Farben zunächst abgeschliffen werden, bevor man eine neue Farbe auftragen kann. Dies sieht nicht nur besser aus, sondern hilft auch eine glatte Oberfläche zu bekommen, bevor die neue Estrich-Versiegelung aufgetragen wird.

Zusammenfassend kann man also behaupten, dass eingeschliffener Estrich als Bodenbelag sehr schick aussieht. Durch die Körnung sieht der Estrich also besonders hübsch aus.

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Welche Geräte braucht man zum Schleifen von Estrich?

Natürlich sind auch die Geräte für den Schleif-Einsatz wichtig. Ohne die richtigen Geräte wird man keine sichtbaren Erfolge erzielen. Und im schlimmsten Fall sieht der Estrich auch nicht so aus wie man es sich gewünscht hat. In den einfachsten Fällen reicht ein Topfaufsatz für den Winkelschleifer aus. Möchte man aber ein besseres Resultat erzielen, so ist man mit einem Diamantrotierteller bzw. einer Einscheibenmaschine besser bedient.

Diese Geräte muss man nicht unbedingt kaufen, sondern kann man sich in jedem Baumarkt oder Fachgeschäft leihen. Die Geräte sind in der Regel auch teuer und der Kauf lohnt sich nur, wenn man mit dem Gedanken spielt diese Geräte öfters zu nutzen. Weiterhin sollte man möglichst vermeiden nicht trocken zu schleifen. Denn dann entwickelt sich besonders viel Staub. Besser ist es, wenn man nass schleift. Dazu sollte man auch seinen Mund und seine Augen mit der entsprechenden Schutzausrüstung schützen.

Es empfiehlt sich einen Ganzkörperanzug bzw. Arbeitsanzug zu verwenden, damit man den Schleifstaub nicht überall auf der Haut hat. Weiterhin kann man im Fachgeschäft oder selbst im Onlineshop eine Schutzbrille und Mundschutz kaufen. Diese Schutzgegenstände sind nicht teuer und die Nutzung empfiehlt sich beim Schleifen von Estrich dringend.

Was bedeutet Estrich versiegeln

In der Regel besteht die Oberfläche von Estrich aus rauen Körnern. Wenn der Estrich als Bodenbelag verwendet werden soll, dann spielt die Versiegelung von Estrich eine besondere Rolle. Die Versiegelung schützt den Estrich insofern, dass er Boden anschließend viel leichter gereinigt werden kann und die porösen Stellen des Bodens einen umfassenden Schutz erhalten. Schließlich wird der Boden so geschützt, dass keine Fremdkörper, Flüssigkeiten oder sonstige Verschmutzungen in den Boden eindringen.

Eine Versiegelung ist auf jeden Fall überall dort empfehlenswert, wo der Estrich nicht zusätzlich bedeckt wird. Dadurch wird der Estrichboden abriebfest, tritt- und rutschfest. Die Versiegelung bietet sich auf der Terrasse an, im Keller und in der Garage. Das Versiegeln von Estrich bedeutet also, dass auf den fertigen und getrockneten Estrich eine zusätzliche Schicht aufgetragen wird. Diese ist in der Regel flüssig. Im Folgenden stellen wir kurz vor, wie man bei der Versiegelung vorzugehen hat.

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Wie man bei der Versiegelung vorgeht:

Als erstes muss man den Untergrund reinigen. Bevor die Versiegelung aufgetragen wird, muss man sichergehen, dass der Untergrund sauber, trocken und frostfrei ist. Risse, Spalten und Unebenheiten müssen beseitigt werden.

Im nächsten Schritt wählt man das richtige Produkt aus. Häufig bedient man sich bei einer Versiegelung einer Zweikomponentenmischung. Man verwendet sie im Innen- und Außenbereich. Der richtige Umgang mit diesem Produkt erfordert die Nutzung von Schutzhandschuhen und einer Atemschutzmaske.

Jetzt geht es nun darum die Versiegelung richtig aufzutragen. Die Zweikomponentenprodukte vermischt man in einem Gebindegefäß. Die Mischung muss richtig verrührt werden. Anschließend wird die Mischung in ein zweites Gebindegefäß gegeben. Es wird nochmal richtig umgerührt. Anschließend kann man die fertige Mischung mit einem Pinsel oder einer Rolle auf dem Estrich auftragen.

Das Auftragen sollte in dünnen und gleichmäßigen Schichten erfolgen. Die Versiegelung sollte man mindestens zweimal auftragen, wenn nicht sogar mehr. Bis man die Versiegelung begehen kann, ist einen Trocknungszeit von 24 Stunden erforderlich. Die Versiegelung ist nach 72 Stunden vollständig getrocknet.

Während dem Auftragen der Versiegelung sollte man ferner darauf achten, dass eine gute Durchlüftung gewährleistet wird. Gleichzeitig sollte man aber vermeiden, dass die Versiegelung keiner direkten Sonneneinstrahlung oder Zugluft ausgesetzt ist. Und schließlich sollte die Raumtemperatur bei über 5 Grad liegen. Dies sollte aber selbstverständlich sein und kein Problem darstellen.

Welche weiteren Versiegelungen gibt es?

Als Versiegelung muss nicht unbedingt immer eine Mischung verwendet werden, die auf Epoxidharz basiert. Auch eine Nanoversiegelung oder eine Bodenbeschichtung kann verwendet werden. Die Bodenbeschichtung trägt man in unterschiedlichen Verdünnungen dreimal auf.

Wo kann ich Estrich kaufen

Estrich kann man in einem Fachgeschäft kaufen, im Baumarkt oder im Onlineshop. Wo man den Estrich letztendlich kauft, hängt von den Vorlieben ab. Manche Menschen bevorzugen eine persönliche Beratung und begeben sich daher auch in ein Geschäft.

Es sind diese Menschen, die eine Beratung brauchen, weil sie sich in diesem Thema nicht so gut auskennen, oder weil sie nicht so geübt im Umgang mit dem Internet sind oder nicht genug Vertrauen in einen Onlineshop haben. Auf der anderen Seite kann es Sinn machen den Estrich in einem Onlineshop zu kaufen. Nicht nur spart man viel Zeit, sondern man kann den Estrich auch ganz bequem von zuhause aus bestellen.

Beim Kauf im Internet muss man aber auf eine Beratung unter vier Augen verzichten. Dies ist insbesondere für die Menschen geeignet, die ein genaues Ziel vor Augen haben und genau wissen was sie für Estrich brauchen.

Was ist das besondere an Estrich mit Fußbodenheizung

Eine Fußbodenheizung muss im Estrich nach spezifischen Vorgaben eingebettet werden. Eine DIN-Norm bestimmt die Vorgaben, wie der richtige Estrich in der richtigen Bauweise verwendet wird. Für Fußbodenheizungen sind Anhydrit sowie Zementestriche und Trockenstriche geeignet. Mit dem Hersteller der Heizung solle man vorher klären, ob die Fußbodenheizung auch für Trockenestrich geeignet ist. Viele Fußbodenheizungen sind nämlich nicht für Trockenestrich geeignet.

Estrich sollte bei einer Fußbodenheizung immer als Fließestrich ausgeführt sein. Dies ist darauf zurückzuführen, dass das fließende Material dafür sorgt, dass Heizungsrohre besser ummantelt werden. Bei einem klassischen Estrich wird nämlich keine so hohe Verdichtung erzielt. Am besten sind für Fußbodenheizungen Calciumsulfatestriche in Kombination mit Zementefließestrich nützlich.

Zementefließestrich kann man auch in Betracht ziehen, jedoch liegt der Aufheizzeitpunkt nicht so günstig wie bei Estrichen, die auf Anhydrit basieren. Der Calciumsulfatestrich wird in der professionellen Anwendung für die Fußbodenheizung verwendet. Bevor die Röhre mit Fließestrich übergossen werden, müssen die Rohrbögen mit Polsterungen versehen sein. Wenn dies nicht der Fall ist, entstehen nach kurzer Zeit Rohrbrüche.

Wenn man Zeit sparen möchte, so kann man auch das Lazemoflex System nutzen. Dieses System wurde ganz speziell für Fußbodenheizungen entwickelt. Die Trocknungszeit ist mit nur 24 Stunden sehr günstig, und unmittelbar danach können bereits Fliesen verlegt werden. Dadurch kommt man in die Gunst einer Zeitersparnis von mehreren Wochen. Von der Einfachheit und der Bauweise ist das Lazemoflex System ist dem Trockenestrich zu vergleichen.

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