Gabionen selber bauen

Tipps und Tricks um Gabionen selbst zu bauen

Gabionen selber bauen – lohnt sich der Aufwand? Gabionen sind tolle Konstruktionen, die man zum Dekorieren der eigenen Fläche verwenden kann. Nicht nur schützen sie den Garten vor lästigen Blicken, sondern bereichern den eigenen Garten ungemein. Und das Tolle ist, dass man Gabionen auch selber herstellen kann.

Was benötige ich um Gabionen selber zu bauen

Gabionen kann man sehr einfach herstellen. Viele Werkzeuge braucht man dazu nicht. Was man genau braucht, um eine Gabione selber herzustellen, hängt von der Form ab, die man kauft. So gibt es beispielsweise vormontierte Gabionen, Gabionen zum Selbstaufbau und die Möglichkeit die Gabione selber herzustellen.

Körbe für Gabionen selber bauen

Vormontierte Gabionen beispielsweise sind komplett vormontiert und der Nutzer muss diese nur noch befüllen. In der Regel findet man auf der Oberseite des Korbes einen Deckel mit Scharnieren. Den Deckel macht man einfach auf, und befüllt die Gabione mit seiner gewünschten Befüllung. Die Vorteile sind bei dieser Form von Gabionen immens: Bei einer vormontierten Gabione kann man stark davon ausgehen, dass sämtliche Verbindungen des Korbes stabil sind. Wenn Sie eine Gabione selber herstellen, dann ist dies ein sehr wichtiger Punkt, den man beachten muss.

Weiterhin gibt es auch Hersteller, die Gabionen zum Selbstaufbau anbieten. Wenn man zu den Personen gehört, die ein wenig selber basteln wollen, aber auch nicht zu viel Aufwand betreiben wollen, dann ist die Gabionen zum Selbstaufbau die beste Lösung.

Die Gabione wird vor dem eigentlichen Befüllen mit einfachen Drahtverbindungen zusammengebunden. Dazu solle man äußerst sorgfältig vorgehen, und unbedingt die Anweisungen in der mitgelieferten Anleitung befolgen. Der Aufbau der Gabione zum Selbstaufbau bestimmt die spätere Festigkeit der Gabione. Die Gabione zum Selbstaufbau muss aber nicht unbedingt ein starres Konstrukt sein. Man kann sie auch frei justieren und das gesamte Konstrukt individuell konfigurieren.

Zum Beispiel kann man die Länge, Breite, Höhe und Weite individuell angeben und bestellen. Anschließend muss man sich die fertigen Gabionen zum Selbstaufbau nur noch liefern lassen oder abholen. Man sollte aber dabei beachten, dass nicht alle Kombinationen immer möglich sind. Dies ist insbesondere auf die Maschenweite zurückzuführen. Denn diese orientiert sich in ihrer Ausgestaltung immer an die Stabilität sowie dem Füllmaterial.

Wollen wir uns nun mit dem Eigenbau befassen. Grundsätzlich ist der Eigenbau nicht wirklich ratsam. Der Aufwand kann oftmals höher sein als es für nötig ist. Drahtmatten und Ränder müssen richtig bearbeitet werden und miteinander verbunden werden. Es müssen dazu stabile Verbindungen geschaffen werden. Wenn man nicht gerade eine Werkstatt zuhause hat oder über die richtigen Werkzeuge verfügt, dann sollte man den eigenständigen Aufbau lieber sein lassen. Die Praxis hat gezeigt, dass es viel einfacher ist eine vormontierte Gabione zu kaufen und diese individuell anfertigen zu lassen. Nicht nur spart man viel Zeit, sondern auch Geld.

Gabionen selber bauen Video

Was ist beim Füllen von Gabionen zu beachten

Was die Korngröße angeht, so sollte man darauf hingewiesen werden, dass selbst die kleinste Korngröße größer als die Maschenweite ist. Die Korngröße wird bei Schotter in mm angegeben. Beispielsweise bedeutet eine Korngröße von 5/45, dass die kleinsten Bestandteile 5 mm groß sind, und die größten Komponenten 45 mm.

Wenn man viel Geld bei der Befüllung sparen möchte, so bietet es sich an Kalkschotter zu verwenden. Das Material ist wegen seiner Einfachheit überall verfügbar. Es kostet nur 20 bis 35 Euro pro Kubikmeter, und hat wegen seiner kurzen Lieferwegen sehr faire Preise.

Als Letztes sollte man auch darauf achten, dass die Befüllung gleichmäßig in die Gabione hineingegeben wird. Dazu setzt man Distanzhalter ein. Wenn man das nicht macht, gehen die Gabionen kaputt. In der Regel wird der Hersteller die Distanzhalter mit der Gabione liefern. Wenn man während der Befüllung das unangenehme Gefühl, dass die Drahtgitter sich nach außen wölben, so ist es ratsam eine größere Anzahl von Distanzhaltern einzusetzen.

Alternativ empfiehlt es sich aber auch beim Hersteller direkt nachzufragen, wie viele Distanzhalter einzusetzen sind. Auf diese Weise macht man nichts falsch und hat kein Problem während der Befüllung. Nichts ist schlimmer als einen Fehler zu entdecken, die Gabionen zu entleeren und wieder von vorne anzufangen. Eines ist sicher. Das Füllen einer Gabione macht man nicht einfach auf die Schnelle. Man braucht viel Fingerspitzengefühl und Sorgfältigkeit. Macht man alles von Anfang an richtig, so wird man mit einer zauberhaften und schön aussehenden Gabione belohnt.

Welche Steine und Größen eignen sich zum Befüllen von Gabionen

Da Gabionen so unterschiedlich gefüllt werden können, macht es auch Spaß die Befüllung selber vorzunehmen. So kann man nicht nur Steine, sondern auch Marmor, Granit und sogar leere Plastikflaschen nutzen. Der eigenen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch Plastikbällchen eignen sich für die Befüllung hervorragend. Und da die Befüllung so kreativ vorgenommen werden kann, sind es die Kinder, die am besten wissen wie eine knallbunte und lebhafte Befüllung auszusehen hat.

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Des Weiteren kann man eine Gabione natürlich auch so gestalten, dass oben ein eigenes Ökosystem entsteht. Viele Menschen besitzen bereits Gabionen, die oben bepflanzt worden sind. Oben kann man einige Blumen, Pflanzen oder Ähnliches draufmachen. Und schon hat man ein Ökosystem, wo ein Lebensraum für Insekten geschaffen worden ist. Dies sieht natürlich wunderbar aus, und kann den Garten ungemein bereichern.

Gabionen aus Doppelstabmatten selber bauen

Doppelstabmatten sind preiswert und man kann hierzu einfach eine vorgefertigte Doppelstabmatte nutzen. Die Befüllung setzt man in den Zwischenraum. Die vorgefertigte Doppelstabmatte wird anschließend mit den Zaunpfosten versehen. Was die Preise angeht, so muss man für eine Doppelstabmatte mit 25 bis 30 Euro für 250×65 cm rechnen. Und der Gabionenzaun kostet 25 Euro für einen Meter. Die Zaunpfosten kosten zwischen 10 und 20 Euro pro Pfosten.

Was die Befüllung angeht, so muss man zwischen den Zaunreihen immer Abstände einsetzen. Dadurch wird verhindert, dass sich die Zaunelemente während des Befüllens nicht nach außen biegen. Und nun kann Bauschutt, Naturstein und anderes Füllmaterial zwischen die Zäune hineingegeben werden.

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Untergrund für Gabionen selbst vorbereiten

Für einige Gabionen ist ein robuster Untergrund unerlässlich, insbesondere, wenn die Gabionen größer sind. Wie bereits erwähnt gibt es Gabionen in den unterschiedlichsten Varianten. Es gibt fertig montierte Körbe, es gibt Körbe, die man selber montiert und Bestandteile, die man einbetoniert. Wichtig ist dabei, dass jedes Gabionenelement ganz anders aufgebaut werden muss. Körbe, die bereits fertig montiert sind, kann der Nutzer sofort aufstellen und füllen. Ein Untergrund wird aber für Gabionen benötigt, die man selber montieren muss. Der Aufwand ist entsprechend auch höher.

Was braucht man zum Aufbau einer Gabione?

Zum Aufbau einer Gabione braucht man folgende Materialien:

  • Gabionen-Element
  • Beton
  • Schotter

Folgende Werkzeuge werden für die Vorbereitung des Untergrunds benötigt:

  • Spaten
  • Wasserwaage
  • Richtschnur
  • Rüttelplatte

Vorgehensweise zum Aufbau eines Fundaments

Zunächst wird der Zaunverlauf markiert. Dies sollte so exakt wie möglich vorgenommen werden. Weiterhin muss eine Schnur entlang des Zaunes gespannt werden, d. h. wo die Gabione später stehen soll. Dies ist sehr wichtig, denn nur so hat man eine Orientierung zum Ausheben des Grabens. Am besten markiert man sich dazu die Stellen, wo die Wandelemente der Gabione sich befinden. Dann wird der Untergrund verdichtet.

Als Nächstes muss ein Graben für das Fundament ausgehoben werden. Dieser Schritt ist ein bisschen anstrengend und man sollte sich auf harte Arbeit gefasst machen. Hier muss man einen Spaten verwenden, Arbeitshandschuhe tragen und viel Zeit einplanen. Wie tief der Graben sein sollte hängt natürlich von der Gabione ab. Grundsätzlich sollte das Fundament mindestens 80 cm tief sein. Wenn der Graben ausgehoben worden ist, muss man diesen mit Schotter auffüllen. Anschließend wird der Schotter verdichtet.

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Dann geht es darum die einzelnen Zaunelemente einzubetonieren. Dazu setzt man die Gabionenelemente in den feuchten Beton ein und stampft dann den Beton fest. Auf diese Weise wird der Beton verdichtet. Die Position der Gabionenelemente muss man vorsichtig mit einer Wasserwaage und Schnur überprüfen. Als Letztes lässt man den Fundamentbeton austrocknen.

Nun schraubt man die Gabionen an die Gabionenelemente an. Man muss an dieser Stelle beachten, dass die Befestigungen vom Hersteller unterschiedlich sind. Die Gabionenteile müssen mit dem Boden abschließen. Die Befestigungen sollte man zu diesem Zeitpunkt nicht ganz festziehen, erstmal lose lassen. Die Befestigungen dürfen erst fixiert werden, wenn alle Abstandhalter montiert sind.

Und jetzt kommt der beste Teil. Die Gabione wird befüllt. Wie man das genau machen kann, dazu haben wir uns ja bereits geäußert.

Fundament für Gabionen selbst herstellen

Ein Fundament für Gabionen selber herzustellen ist nicht besonders schwer. Zunächst einmal die gute Nachricht. Kleinere Gabionen brauchen kein Fundament. Ein Fundament ist nur für größere Gabionen erforderlich. Entsprechend ist auch der Aufwand größer.

Um ein Fundament selber herzustellen braucht man die Gabione, Beton und Schotter. Weiterhin wird benötigt eine Rüttelplatte, ein Spaten, eine Richtschnur und eine Wasserwaage.

Die Herstellung eines Fundaments beginnt mit dem Markieren des Zaunverlaufs. Dazu nutzt man die Richtschnur. Die Richtschnur hilft, um sich während des Ausgrabens für das Fundament zu orientieren. Daher sollte man bei dieser Aufgabe auch sorgfältig vorgehen. Nichts ist schlimmer als eine gerade Fundamentgrube auszugraben und dann den Beton einzufüllen. In diesem Fall ist es bereits zu spät.

Wie tief das Fundament sein muss, das hängt von der Größe der Gabione ab. Gabionen, die höher als 1 Meter und dünner als 30 Zentimeter sind, brauchen ein tiefes Fundament. Bei den Fundamentarten unterscheidet man zwischen einem ausgehobenen Fundament sowie einem Schotterbrett. Schotterfundamente reichen 30 bis 40 cm tief in den Boden.

Bei betonierten Fundamenten sollte man ferner beachten, dass ab einer bestimmten Tiefe der Boden nicht mehr friert. In der Regel ist dies der Punkt bei 60 bis 80 cm. Die Herstellung einer frostfreien Gründung hat einen guten Zweck. Denn der Beton friert nicht mehr auf. Beispielsweise kommt es vor, dass der unter dem einbetonierten Pfahl liegende Boden friert, und der Pfosten dadurch nach oben gedrückt wird. Auf diese Weise kann natürlich die Gabionen-Befestigung maßgeblich beeinträchtigt werden.

Einige Hersteller geben die konkreten Tiefen an. Grundsätzlich sind die Abweichungen zwischen den unterschiedlichen Herstellern als gering einzustufen. Folgende Hinweise geben aber einen wichtigen, groben Anhaltspunkt:

  • Bis 100 cm Höhe der Gabione -> Fundamentbreite 30 cm -> Fundamenttiefe 55 cm
  • Bis 1,50 m Höhe der Gabione -> Fundamentbreite 35 cm -> Fundamenttiefe 70 cm
  • Bis 2 m Höhe der Gabione -> Fundamentbreite 45 cm -> Fundamenttiefe 90 cm

Wenn man diese Angaben im Groben befolgt, so kann man bei der richtigen Tiefe auch nicht viel falsch machen. Hat man also auch diesen Schritt geschafft, so gießt man den Beton in die Fundamentgrube hinein und stampft den Beton fest. Das Fundament wurde somit für die Gabione hergestellt.

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